Moderne Außenanlagen für weitere Schulen im Kreis


Wie berichtet, wird im Rahmen des Förderprogramms GanztagInvest II (Investitionsprogramm zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter) derzeit im Auftrag des Landkreises Sonneberg der Schulhof der Staatlichen Grundschule „Geschwister Scholl“ Sonneberg umfassend saniert und neugestaltet. Nunmehr sind auch die Maßnahmen an der Staatlichen Grundschule Steinheid und der Staatlichen Gemeinschaftsschule „Johann Wolfgang von Goethe“ in Schalkau angelaufen. Der Standort Rauenstein der Gemeinschaftsschule Schalkau wird folgen.

Animation Minispielfeld der Grundschule Steinheid

Nach den Entwürfen der Otto & Zehner Planungs-GmbH Sonneberg erhält die Grundschule Steinheid, die über eine ausreichend große Freifläche verfügt, ein 20 mal 13 Meter großes Minispielfeld nach DFB-Standard mit Kunstrasen, das sowohl für Fußball als auch für Volleyball geeignet ist. Die Umfassung des Spielfeldes wird mit Sitzgelegenheiten ausgestattet und die Freifläche mit der Bepflanzung von Ebereschen und Sträuchern zur Schattenbildung ergänzt.

Animation Außengelände der Gemeinschaftsschule Schalkau

Am Schulstandort Schalkau wurde derweilen mit der Kellertrockenlegung im Bereich des Speiseraumes sowie der Umverlegung bzw. Erneuerung der Entwässerung begonnen. Die Westseite des Schulgeländes wird nach Rückbau der Behelfsschulcontainer komplett entsiegelt und erneuert. Mit der Neugestaltung, ebenfalls nach den Entwürfen der Otto & Zehner Planungs-GmbH, sollen für die Kinder im Grundschulalter auf der zur Verfügung stehenden Fläche von ca. 880 Quadratmetern Bewegungsräume und Rückzugsmöglichkeiten geschaffen werden. Dazu wird die gesamte Bitumenfläche sowie das Spielgerät inklusive Fallschutzbelag zurückgebaut.

Animation Außengelände der Gemeinschaftsschule Schalkau

Zur Gliederung in Spiel- und Ruhezonen ist die Anhebung einer cirka 100 Quadratmeter großen Fläche auf das Niveau des Eingangsbereiches geplant. Eine große, bogenförmige Treppenanlage aus Granitstufen bildet den Übergang zum tiefer liegenden Spiel- und Bewegungsbereich. Eine Spielkombination mit Rutschstangen und verschiedenen Bewegungspfaden sowie die Installation einer Slackline zum Balancieren sind geplant. Ergänzt wird das Bewegungsangebot durch die Anbringung einer Basketball-Wandanlage, die an der fensterlosen Seite des Altbaus montiert wird. Der mittlere Teil des Schulhofes wird als Zugang bzw. Zufahrt für die Feuerwehr asphaltiert und kann für die aktive Bewegung genutzt werden. In den Spielbereich sind kleine gepflasterte Inseln mit robusten Sitzquadern aus Granit integriert.

Abgerundet wird die Gestaltung durch die Anlage mehrerer Pflanzflächen für Blumen und Bodendecker und durch die Pflanzung von fünf schattenspenden und stadtklimaverträglichen Zukunftsbäumen sowie diversen Sträuchern. Für die Unterbringung von Spielgeräten ist die Aufstellung eines Gerätehauses vorgesehen. Ergänzend zur Neugestaltung des Schulhofes ist die Erneuerung bzw. Ergänzung der Einzäunung geplant. Als Abschluss dieser Maßnahme erfolgt die Sanierung des Speiseraumes sowie dessen Neueinrichtung.

Animation Außengelände des Schulstandorts Rauenstein

Am Standort Rauenstein wird der Schulgarten zurückgebaut und eine Spielanlage mit verschiedenen Aufstiegsmöglichkeiten, Türmen und Rutsche mit Ruhezonen sowie eine Weitsprunganlage errichtet. Im nordöstlichen Bereich wird ein kleines Hügelbeet angelegt. Sitz- und Ablagemöglichkeiten bieten zukünftig drei geplante Sitzquader, welche am Böschungsfuß eingebaut werden. Die Grünfläche wird durch die Pflanzung einiger Sträucher aufgewertet. In unmittelbarer Nachbarschaft des Gerätehauses werden vier neue Hochbeete aufgestellt, welche im Rahmen des Schulgartenunterrichts bestellt und gepflegt werden.

Mit der Vielzahl der geplanten Maßnahmen sollen die Standorte mit vielseitig nutzbaren Außenbereichen den Bedürfnissen aller Kinder gerecht und hinsichtlich der Ganztags- und Hortbetreuung qualitativ aufgewertet werden. Die Förderquote aus dem Förderprogramm GanztagInvest II von Bund und Land beträgt 90 Prozent. Den zehnprozentigen Eigenanteil leistet der Landkreis Sonneberg entsprechend der vom Kreistag Sonneberg beschlossenen Haushaltsmittel.