Spatenstich für neue Rettungswache in Steinach


Am 26. März 2026 lud der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen (RDZV) nach Steinach zum feierlichen Spatenstich für die neue Rettungswache ein und startete damit ein weiteres wichtiges Infrastrukturprojekt. Mit dem Neubau soll die Notfallversorgung in der Region weiterentwickelt und verbessert werden. Die neue Wache ersetzt eine bisherige Übergangslösung und soll künftig schnellere Einsatzzeiten ermöglichen. Geplant ist ein modernes Gebäude mit Fahrzeughalle, Aufenthalts- und Ruheräumen sowie Technik- und Lagerräumen. Pro Schicht sind zwei Einsatzkräfte vorgesehen. Die Baukosten liegen bei rund 2,1 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für Mai 2027 geplant.

Die Geschäftsleiterin des RDZV, Eylin Krämer, betont: „Schnelle Wege, moderne Infrastruktur und gute Arbeitsbedingungen sind keine Luxusfrage – sie sind entscheidender Teil einer funktionierenden Notfallversorgung. Die Anforderungen an den Rettungsdienst sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Zunehmende Einsatzzahlen und steigende Bevölkerungszahlen erfordern dementsprechend eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Arbeitsbedingungen unserer Einsatzkräfte.“

Eckdaten zum Neubau:

  • Grundstücksgröße: 988 m²
  • Nutzfläche: 238,3
  • Anzahl Stellplätze für Einsatzfahrzeuge: 1
  • Anzahl Mitarbeitende pro Schicht: 2
  • Investitionsvolumen: 2,1 Mio. EUR
  • Bauzeit: ca. 14 Monate
  • Geplante Fertigstellung: 24.05.2027


Bau- und Nutzungskonzept:

Das Gebäude umfasst:

  • Fahrzeughalle mit 1 Stellplatz
  • Desinfektions- und Waschbereich
  • Umkleiden
  • Aufenthalts- und Ruheräume
  • Büroräume
  • Technik- und Lagerräume

Besonderer Fokus liegt auf:

  • Nachhaltigkeit
  • Optimierte Ausrückzeiten
  • Mitarbeiterkomfort

 

Über den Rettungsdienstzweckverband Südthüringen

Der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen (RDZV) ist der Aufgabenträger des Rettungsdienstes im Rettungsdienstbereich Südthüringen und stellt den bodengebundenen Rettungsdienst, mit Ausnahme der notärztlichen Versorgung, bedarfsgerecht und flächendeckend sicher. Die Durchführung der Notfallversorgung sowie des Krankentransportes ist die Aufgabe des Rettungsdienstes. Weiterhin betreibt der RDZV am Standort des GAZ die Zentrale Leitstelle.

Der Rettungsdienstbereich umfasst die folgenden Gebiete der Verbandsmitglieder:

  • Kreisfreie Stadt Suhl (ca. 34.685 Einwohner, 142 km² Fläche)
  • Landkreis Hildburghausen (ca. 59.987 Einwohner, 938 km² Fläche)
  • Landkreis Sonneberg (ca. 54.964 Einwohner, 461 km² Fläche)


Standort
Der Rettungsdienstzweckverband Südthüringen hat seinen Sitz im Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) Zella-Mehlis, direkt an der BAB71. Im GAZ sind neben dem RDZV, die Tunnelfeuerwehr, die Berufsfeuerwehr der Stadt Suhl sowie die Autobahnpolizeistation Süd ansässig.

Rechtliche Verhältnisse

  • Gründung am: 04.11.1997
  • Verbandssatzung: Gültig in der Fassung vom 12.08.2010
  • Der Zweckverband ist Aufgabenträger für den bodengebundenen Rettungsdienst einschließlich Berg- und Wasserrettung gemäß § 5 ThürRettG. Der Zweckverband erfüllt seine Aufgaben ohne Gewinnabsicht. Er dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken.
  • Verbandsorgane sind die Verbandsversammlung und der Verbandsvorsitzende.


Verbandsversammlung
Die Verbandsversammlung besteht aus dem Verbandsvorsitzenden und den übrigen Verbandsräten. Jedes Verbandsmitglied entsendet drei Verbandsräte in die Verbandsversammlung. Der gesetzliche Vertreter einer jeden Gebietskörperschaft ist Verbandsrat kraft Amtes.

Verbandsvorsitzender: André Knapp, Oberbürgermeister der Stadt Suhl (Wahl am 03.09.2024)

stellv. Verbandsvorsitzender: Robert Sesselmann, Landrat Landkreis Sonneberg (Wahl am 03.09.2024)