Wohngeld Änderungsmitteilung

  • Leistungsbeschreibung

    Veränderungen im laufenden Wohngeldbezug müssen Sie der zuständigen Wohngeldbehörde in den nachfolgenden Fällen mitteilen:

    • die Summe aus den monatlichen positiven Einkünften und Einnahmen aller zu berücksichtigenden Haushaltmitglieder steigt,
    • Ihre monatliche Miete oder Belastung verringert sich,
    • die Anzahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder verringert sich,
    • ein oder mehrere Haushaltsmitglieder beantragen oder beziehen Transferleistungen (etwa Bürgergeld, Sozialgeld, Grundsicherung),
    • bei Tod eines alleinstehenden Haushaltsmitgliedes (Meldung durch die Erben oder Betreuer).

    Die Änderungen können zu einer Verringerung oder gegebenenfalls zu einem vollständigen Wegfall des Wohngelds führen.

  • Teaser

    Ihr Gesamteinkommen hat sich erhöht, Ihre Mietbelastung oder die Anzahl der Haushaltmitglieder hat sich verringert? Dann müssen Sie diese Änderungen der Wohngeldbehörde mitteilen.

  • Verfahrensablauf

    Über die Leistung des Wohngeldes entscheidet die zuständige Wohngeldbehörde von Amts wegen, wenn sich im laufenden Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend Änderungen in Ihren Verhältnissen ergeben haben.

    Teilen Sie der zuständigen Wohngeldbehörde unverzüglich mit, wenn etwa im laufenden Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend (länger als vier Monate)

    • sich Ihre Miete/Belastung abzüglich der Beträge zur Entlastung bei den Heizkosten um mehr als 15 Prozent verringert,
    • sich das Gesamteinkommen der Haushaltsmitglieder um mehr als 15 Prozent erhöht,
    • sich die Anzahl der Haushaltsmitglieder verringert,
    •  ein oder mehrere Haushaltsmitglieder Transferleistungen (insb. Bürgergeld, Sozialgeld, Grundsicherung) beantragen oder beziehen,
    • ein alleinstehendes Haushaltsmitglied gestorben ist (Meldung durch die Erben oder Betreuer).

    Nachdem Sie die Änderungen mitgeteilt haben, erhalten Sie im Falle einer Änderung der Höhe des Wohngelds einen Bescheid Ihrer Wohngeldbehörde.

  • Voraussetzungen

    Teilen Sie der zuständigen Wohngeldbehörde unverzüglich mit, wenn im laufenden Bewilligungszeitraum nicht nur vorübergehend (länger als vier Monate)

    • sich Ihre Miete/Belastung (ohne Heizkosten) um mehr als 15 Prozent verringert,
    • das Einkommen der Haushaltsmitglieder um mehr als 15 Prozent steigt,
    • sich die Zahl der Haushaltsmitglieder verringert,
    • ein oder mehrere Haushaltsmitglieder Transferleistungen (Bürgergeld, Sozialgeld, Grundsicherung) beantragen oder beziehen,
    • ein alleinstehendes Haushaltsmitglied gestorben ist (Meldung durch die Erben oder Betreuer).
  • Welche Unterlagen werden benötigt?

    Neben dem auszufüllenden Formular (Änderungsmitteilung) müssen Sie auch weitere Unterlagen als Nachweise (für die eingetretenen Veränderungen) vorlegen. Weitere Unterlagen können insbesondere sein:

    • Einkommensnachweise (Gehaltsbescheinigung, Rentenbescheid etc.),
    • Mietvertrag oder Unterlagen über die Belastung des von Ihnen genutzten Wohneigentums, wenn Sie dessen Eigentümer sind.

    Welche Unterlagen Sie in Ihrem konkreten Fall vorlegen müssen, entnehmen Sie bitte dem Antragsformular oder den Ausführungen Ihrer zuständigen Wohngeldbehörde

  • Welche Gebühren fallen an?

    Es fallen keine Gebühren an.

  • Welche Fristen muss ich beachten?

    Die Veränderungen müssen Sie der zuständigen Stelle unverzüglich mitteilen.

  • Rechtsgrundlage

  • Rechtsbehelf

    Nachdem Sie die Änderungen mitgeteilt haben, erhalten Sie im Falle einer Änderung der Höhe des Wohngelds einen Bescheid Ihrer Wohngeldbehörde. Sehen Sie sich durch diesen Bescheid in Ihren Rechten verletzt, können Sie gegen diesen Bescheid Widerspruch einlegen.

    Wenn Sie beabsichtigen, gegen den Bescheid der Wohngeldbehörde Widerspruch einzulegen, so müssen Sie dies innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Bescheides tun.

    Gleiches gilt, falls Sie gegen den Widerspruchsbescheid klagen wollen.

    Alle notwendigen Angaben dazu finden Sie jeweils in der Rechtsbehelfsbelehrung am Ende des Bescheids. 

  • Anträge / Formulare

    Die erforderlichen Formulare können Sie über den Formularservice Thüringen unter der Rubrik Wohngeld (siehe auch den nachstehenden Link) beziehen:   

    Alternativ erhalten Sie die Formulare auch bei Ihrer Wohngeldbehörde.

  • Was sollte ich noch wissen?

    Um die rechtswidrige Inanspruchnahme von Wohngeld zu vermeiden oder aufzudecken, darf die Wohngeldbehörde die Haushaltsmitglieder regelmäßig durch einen sog. Datenabgleich (beispielsweise bei den Meldebehörden oder der Deutschen Rentenversicherung) überprüfen.

    Ausführliche Informationen stellt das für Wohngeld zuständige Bundesministerium (siehe auch die nachstehenden Links) zur Verfügung:


An wen muss ich mich wenden?

Wenden Sie sich an die für Sie zuständige Wohngeldbehörde.

Spezielle Hinweise für - Kreis Sonneberg

Zuständigkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wohngeldstelle:

  • L. Ehrlicher: Buchstabe A – F (Anfangsbuchstabe im Nachnamen des Antragstellers)
  • S. Höfler: Buchstabe G – J (Anfangsbuchstabe im Nachnamen des Antragstellers)
  • M. Zetzmann: Buchstabe K – M (Anfangsbuchstabe im Nachnamen des Antragstellers)
  • S. Greiner: Buchstabe N – R, T – V, X/Y/Z (Anfangsbuchstabe im Nachnamen des Antragstellers)
  • L. Weigelt: Buchstabe S/W (Anfangsbuchstabe im Nachnamen des Antragstellers)

Zuständige Abteilungen

Zuständige Mitarbeitende