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Kontaktpersonenmanagement verbessert

Um bei einem bestätigten Fall die Infektionsketten noch schneller zu unterbrechen, hat das Landratsamt Sonneberg das ämterübergreifende Kontaktpersonenmanagement weiter ausgebaut.

Im Landkreis Sonneberg steigen die Fallzahlen von Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter an. Insofern ist die zügige Ermittlung und vorübergehende Isolierung von Kontaktpersonen essentiell. Um ausgehend von einem bestätigten Fall die Infektionsketten noch schneller zu unterbrechen, hat das Landratsamt Sonneberg ein ämterübergreifendes Kontaktpersonenmanagement aufgebaut. In enger interner Abstimmung werden mögliche Infektionsketten effektiv lokalisiert und Kontaktpersonen zeitnah identifiziert. Diese Maßnahme entspricht aktuellen Empfehlungen des RKI.

 

Konkret werden die Ergebnisse der Ermittlung des Gesundheitsamtes als Fall-Listen täglich bis 12 Uhr an das Kontaktpersonenmanagement (KPM) übermittelt. Das KPM-Team kümmert sich um die systematische Erfassung und Dokumentation der vom Gesundheitsamt gemeldeten Infektionsfälle und um deren Kontaktpersonen in der Liste des RKI. Die Datenbasis hierfür bilden die Fall-Listen, ergänzt um Informationen aus den Meldebögen, den Einsatzaufträgen und den Laborbefunden. Ab 30. März 2020 erfolgt werktags zusätzlich ein Monitoring der Kontaktpersonen. Hierbei wird das gesundheitliche Befinden der Infizierten erfragt und ebenfalls in der Kontaktpersonen-Liste dokumentiert. 

 

„Unser Kontaktpersonenmanagement erleichtert unserem Gesundheitsamt die Arbeit und ermöglicht unserer Behörde einen besseren Überblick hinsichtlich unserer betroffenen Menschen. Für diese entlastende Prozessoptimierung bin ich allen Beteiligten sehr dankbar“, ergänzt Jürgen Köpper, 1. Beigeordneter und Leiter des Krisenstabes.