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Rückblick auf den 27. Kreisfeuerwehrtag

Am 16. Juni fand auf dem Schalkauer Sportplatz der 27. Kreisfeuerwehrtag statt.

Dank dem Engagement zahlreicher Helfer und Unterstützer zeigten sich die Freiwillige Feuerwehr Schalkau und örtliche Vereine als hervorragende Gastgeber, die das Großereignis zum bereits dritten Mal in den letzten sechs Jahren ausrichteten. Einen festlichen Rahmen erhielt der Einmarsch durch die musikalische Begleitung der Schalkauer Schalmeienkapelle. Für das engagierte Tun aller Akteure aus der Stadt Schalkau dankte Bürgermeisterin Ute Hopf ausdrücklich. Als Ehrengäste konnten die Landtagsabgeordneten Beate Meißner, Henry Worm und Knut Korschewsky sowie zahlreiche Bürgermeister und Kreisräte begrüßt werden. Erstmals zum Einsatz kam neue Bahn-und Zieltechnik im Wert von rund 6.000 Euro, die der Landkreis kürzlich beschaffte.


Dank von und an die Landrätin

In ihren Eröffnungsworten dankte Landrätin Christine Zitzmann den Wehren für ihren unermüdlichen Einsatz im Ehrenamt: „Im Jahr 2017 leisteten die Kameradinnen und Kameraden unserer Feuerwehren bei insgesamt 449 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen weit über 11.500 Arbeitsstunden. Das ist enorm und verdient gerade heute unser aller Dank!“ Für die Landrätin, die zum 30. Juni in Ruhestand geht, war es der letzte Kreisfeuerwehrtag. Daher verband sie die Eröffnung mit Abschiedsworten und einem extra Dankeschön an alle Engagierten aus den Wehren des Landkreises. Der Kreisfeuerwehrverband sowie auch die Kreisjugendfeuerwehr wiederum dankten der scheidenden Landrätin für ihre zwölfjährige Begleitung und würdigten sie entsprechend. Besonders herzlich geriet dies bei der Kreisjugendfeuerwehr, die kurzerhand ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche zum Umarmen der ersten Dame im Kreis nach vorne schickte. Zudem übergab Jörg Deubert, seines Zeichens Landesjugendwart und Vertreter des Thüringer Landesfeuerwehrverbandes, der Landrätin die Ehrenspange der Thüringer Jugendfeuerwehr in Gold.


Verdiente Würdigungen

Wie immer wurden im Rahmen des Kreisfeuerwehrtags auch verdiente Kameradinnen und Kameraden geehrt. So erhielt Rolf Hennlein von der Feuerwehr Schalkau das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande (Stufe I) für sein nunmehr 60-jähriges Mitwirken innerhalb seiner Schalkauer Heimatwehr.

Weiterhin würdigte Kreisbrandinspektor Mathias Nüchterlein den seit vielen Jahren höchst engagierten Kreisbrandmeister Harald Bechmann, der zugleich stellvertretender Kreisbrandinspektor ist. Er sei einer der Macher des hiesigen Feuerwehrwesens, dessen Handschrift unter anderem das Stützpunktfeuerwehrkonzept sowie diverse Rettungskonzepte prägt. Auch der Kreisfeuerwehrtag wäre ohne sein Engagement so nicht leistbar. Zum Dank erhielt er die Ehrenmedaille des Thüringer Feuerwehrverbands in Silber.

Zum Ehrenmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes wurde der ehemalige Kreisbrandinspektor Jürgen Brückner ernannt.

Nicht zuletzt zollte der Kreisfeuerwehrverband zehn Engagierten der Gefahrenabwehr Dank und Anerkennung für ihre Mitwirkung beim Projekt „Quereinsteiger“. Innerhalb dessen wurden auf Initiative der Kreisbrandmeister Matthias Kaden und Rene Gundermann seit Februar dieses Jahres zehn rührige Kameradinnen und Kameraden aus allen Bereichen der Gefahrenabwehr in der Tageszeitung „Freies Wort“ vorgestellt. Als Beispiele für gelungenen Quereinstieg ins Ehrenamt sollen dadurch Nachahmer animiert werden. Der Hintergrund dieser Vorstellungsreihe wiederum ist durchaus prekär, denn die Wehren und Organisationen der Gefahrenabwehr haben große Nachwuchssorgen. So wichtig der durch sie geleistete Dienst am Gemeinwohl ist, so wichtig ist es, hierfür nachhaltig Mitmenschen zu begeistern, die diesen Dienst für ihre Heimat leisten wollen. Quereinsteiger seien hierbei eine zentrale Zielgruppe. Der allgemeine Trend zum Rückgang im Ehrenamt lasse sich auch am schwindenden Teilnehmerfeld des Kreisfeuerwehrtags erkennen, bekannte Kreisbrandinspektor Mathias Nüchterlein, der für die Zukunft um ein Erstarken der Teilnahme an diesem traditionsreichen Tag des Feuerwehrwesens warb.


Mupperger Doppelsieg

Den Eröffnungsworten folgte das Wettkampfgeschehen. In diesem Jahr traten drei Frauen- und 18 Männermannschaften an, um die Kreissieger im „Löschangriff“ zu ermitteln. Einen Doppelsieg holte hierbei die Feuerwehr Mupperg, die sowohl mit der Frauen- als auch mit der Männermannschaft triumphierte. Hier die Platzierungen im Einzelnen:

 

Platzierung Frauen

Rang

Feuerwehr

elektr. Zeit

1

2

3

Mupperg

Spechtsbrunn

Meng.-Hämmern

00:46,54

01:02,93

01:51,14

 

Platzierung Männer

Rang

Feuerwehr

elektr. Zeit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

Mupperg

Oberlind 1

Gefell

Köppelsdorf

Goldisthal

Lindenberg

Oberlind 2

Effelder

Meng.-Hämmern

Jagdshof

Sichelreuth

Spechtsbrunn

Mürschnitz

Seltendorf

Rückerswind

Emstadt/Truckendorf

Schalkau

Rotheul

00:30,38

00:37,11

00:39,59

00:42,69

00:42,87

00:44,28

00:44,32

00:47,21

00:48,27

00:48,28

00:48,87

00:49,74

00:56,57

00:59,06

01:01,91

01:10,38

01:11,41

01:16,25

 

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