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Information zum Infektionsgeschehen im Landkreis Sonneberg

Fortgeschriebener Überblick zur Entwicklung der bestätigten bzw. akuten Fälle der Coronavirus-Pandemie im Kreisgebiet

08. April 2020, 16:00 Uhr

 

41 registrierte Infektionen im Kreisgebiet

Der Landkreis vermeldet drei weitere Coronavirus-Erkrankungen. Somit erhöht sich die Zahl der nachgewiesenen Sars-CoV-2-Infektionen auf 41.

Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um einen jungen Mann um die zwanzig und um zwei Männer Mitte fünfzig und Mitte sechzig. Letztere gehören zu Kreisen von Kontaktpersonen bereits bestätigter Fälle. Die Erkrankung vernimmt sowohl beim jungen Mann als auch beim Infizierten Mitte fünfzig einen leichten Verlauf, wohingegen der Mann Mitte sechzig an mittelstarken körperlichen Beschwerden leidet. Die Erkrankten befinden sich in häuslicher Isolation.

Weitere ansteckungsverdächtigte Personen werden derzeit vom Gesundheitsamt ermittelt und gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet.

 

Rückkehrer-Hotline über Ostern jeweils von 9 bis 12 besetzt

Noch immer läuft die konzentrierte Rückholaktion des Auswärtigen Amtes für deutsche Staatsbürger im Ausland. Reiserückkehrer, die sich in besonders von der Ausbreitung des Coronavirus betroffenen Gebieten aufgehalten haben, sind beim Gesundheitsamt meldepflichtig. Auch über das Osterwochenende ist die Rückkehrer-Hotline 03675 871 500 freigeschaltet. Von Karfreitag bis Ostermontag ist das Telefon von 9:00 bis 12:00 Uhr besetzt.

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07. April 2020, 16:00 Uhr

 

Landkreis gibt zwei weitere Coronavirus-Fälle bekannt

 

Das Gesundheitsamt des Landkreises Sonneberg meldet zwei weitere bestätigte COVID-19-Fälle. Eine Entspannung der Lage im Kreisgebiet ist bisher noch nicht in Sicht. Die örtlichen Fallzahlen steigen weiterhin, auch wenn die Neuinfektionen geringer ausfallen. Das Robert Koch-Institut (RKI) verweist auf derartige Schwankungen und betont, dass es sich weiterhin um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation handelt.

Diesmal haben sich ein Mann Anfang dreißig und eine Frau Mitte fünfzig mit dem Sars-CoV-2-Virus infiziert. Bei beiden äußert sich die Erkrankung in leichten Symptomen und sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Das Gesundheitsamt ermittelt nach Vorgaben des RKI weitere Kontaktpersonen und leitet gegebenenfalls notwendige Infektionsschutzmaßnahmen ein.

Die Anzahl der mit dem neuartigen Sars-CoV-2-Virus infizierten Personen ist im Landkreis Sonneberg somit auf 38 gestiegen. Derweil hat sich der Zustand einer infizierten Frau zusehends verschlechtert. Die Frau Mitte siebzig wird nun intensivmedizinisch in Coburg behandelt. Positiv zu vermelden ist, dass nun 13 an COVID-19 erkrankte Personen als genesen gelten.

 

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06. April 2020, 15:00 Uhr

 

Erneut keine Neuinfektionen im Landkreis Sonneberg

Dem Landratsamt Sonneberg wurde auch heute keine bestätigte Neuinfektion mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet. Seit zwei Tagen liegt die Anzahl der bekannten Fälle bei 36. Dieser positive Trend zeichnet sich auch bei den Genesenen ab, deren Zahl auf zwölf angestiegen ist. Nichtsdestotrotz bleibt es unerlässlich, die Verhaltensregeln zum Infektionsschutz zu achten, um der Pandemie weiter wirkungsvoll entgegenzutreten.

 

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05. April 2020, 12:00 Uhr

 

Heute keine Neuinfektionen im Landkreis Sonneberg – kein Grund zur Entwarnung

Am heutigen Sonntag wurde dem Landratsamt Sonneberg keine bestätigte Neuinfektion mit dem Sars-CoV-2-Virus gemeldet. Demnach bleibt es bis auf weiteres bei 36 bekannten Fällen im Kreisgebiet. Diese prinzipiell gute Nachricht ist kein Grund, voreilig die Notwendigkeit der Infektionsschutzmaßnahmen infrage zu stellen. Schon Morgen können die Fallzahlen wieder steigen. Die ersten beiden Labornachweise des neuartigen Coronavirus im Landkreis Sonneberg wurden dem Gesundheitsamt am 20. März 2020 gemeldet. Binnen 15 Tagen stieg die Anzahl infizierter Mitbürger auf 36 an, was einem durchschnittlichen Pro-Tag-Aufwuchs von 2,4 Fällen entspricht. Auch war ein erstes Todesopfer zu beklagen: Am 1. April starb ein Mann Anfang 60, der nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert war.

Mit seinen bis dato 36 infizierten Bürgern zählt der Landkreis Sonneberg zu den am stärksten betroffenen Gebieten in Thüringen. Im Freistaat liegt die Zahl der Infizierten je 100.000 Einwohner bei 46. Für den Landkreis Sonneberg (58.500 Einwohner / 36 Fälle) liegt dieser Wert hochgerechnet bei 61,5. Zudem liegt die Dunkelziffer der Virusinfektionen – sprich die nicht bekannten Fälle – um ein Vielfaches höher.

Deshalb bleibt es unerlässlich, folgende Verhaltensregeln zum Infektionsschutz zu achten:

  • Vermeiden Sie Sozialkontakte! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!
  • Gehen Sie nicht in Alten- und Pflegeheime!
  • Gehen Sie nicht ohne telefonische Voranmeldung in Arztpraxen! Wer Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt telefonisch konsultieren bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen (116 117). Bei Bedarf erfolgt ein Abstrich in einer zentralen Abstrichstelle. Sie wird durch die Kassenärztliche Vereinigung koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Sonneberg betrieben.
  • Gehen sich nicht unangemeldet in Krankenhäuser! Bei lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen ist die 112 bzw. der Notruf zu wählen.
  • Für Reiserückkehrer aus internationalen Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten Deutschlands besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt unter Telefon 03675 871 500 sowie eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne.
  • Fragen werden am Bürgertelefon des Landkreises Sonneberg unter der Rufnummer 03675 871 871 beantwortet.

Unbedingt sollte man folgende Hygienetipps beherzigen:  

  • Halten Sie zwei Meter Abstand zu anderen Menschen.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindes­tens 30 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife. Benutzen Sie Einweghandtücher.

 

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04. April 2020, 12:00 Uhr

 

Robert Koch-Institut verschärft Risikogebiete/ Coronavirus-Bußgeldkatalog verabschiedet

In ganz Thüringen steigt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen. Im Landkreis Sonneberg hat sich die Zahl der positiv getesteten Person auf 36 erhöht.

Das zuständige Gesundheitsamt ermittelt derzeit die gesundheitliche Verfassung der neu infizierten Frau Ende Fünfzig und leitet gegebenenfalls weitere Schritte nach Richtlinien des Robert Koch-Instituts (RKI) ein.

Die Quarantäne-Maßnahmen bei COVID-19 werden nach Vorgaben des RKI getroffen, um die rasante Ausbreitung der zum Teil auch tödlich verlaufenden Krankheit einzudämmen. Laut den erlassenen Allgemeinverfügungen und der Thüringer Grundverordnung besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt (Telefon 03675 / 871-500) für Reiserückkehrer aus besonders betroffenen Gebieten in Deutschland bzw. aus internationalen Risikogebieten, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch vermutet werden kann. Das RKI schätzt je nach Situation die Sachlage nach verschiedenen Kriterien neu ein. Nach der letzten Aktualisierung am 02.04.2020 wurden Erweiterungen auf die ganzen Länder Niederlande, Schweiz, USA, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland hinzugefügt.

Eine vorübergehende Isolation wird vom Gesundheitsamt auch angeordnet, wenn Sie Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten hatten. Die Meidung der Sozialkontakte ist unumgänglich und strikt einzuhalten, um eine Ansteckung mit dem neuartigen Sars-CoV-2-Virus zu verhindern. Sie dient nicht nur dem Eigenschutz, sondern auch dem Fremdschutz.

Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen und gegen die Rechtsverordnung des Landes Thüringen werden als Straftat oder Ordnungswidrigkeit streng geahndet. Um Zuwiderhandlungen zu reduzieren, hat das Land Thüringen den „Thüringer Bußgeldkatalog Coronavirus zur Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach der Thüringer Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2“ verabschiedet. Aufgrund der bestehenden Notlage der Corona-Krise tritt dieser sofort in Kraft.

 

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03. April 2020, 12:00 Uhr

 

Weitere COVID-19-Infektion bestätigt

Das neuartige Coronavirus verbreitet sich weiterhin im Landkreis. Das Gesundheitsamt meldet die 35. Infizierung mit dem Sars-CoV-2-Virus.

In diesem Fall ist eine Frau Anfang Sechzig betroffen. Die Infizierte weist bisher keine Symptome auf. Sie befindet sich vorsorglich in häuslicher Quarantäne, um weitere Ansteckungen vorzubeugen und den Krankheitsverlauf zu beobachten.

Derzeit werden mögliche Kontaktpersonen unter Einhaltung der Richtlinien des Robert Koch-Instituts (RKI) ermittelt. Laut RKI versteht sich ein enger Personenkontakt als eine mindestens 15-minütige „Face to Face“-Begegnung mit einem Abstand unter zwei Metern. Das Gesundheitsamt erläutert im telefonischen Gespräch die weitere Vorgehensweise und spricht gegebenenfalls eine häusliche Absonderung bei begründeten Verdachtsfällen aus.

Wie wichtig die Einhaltung der hygienischen Maßnahmen und der vorübergehenden Isolierung ist, zeigt sich in der Zahl der Genesenen. Zwei Frauen und vier Männer des Landkreises können wieder als gesund gelten. Somit beträgt die Zahl der aktiven Infektionen im Stadtgebiet und im Umland Sonneberg 28.

Wie sich in der häuslichen Quarantäne zu verhalten ist, erklärt das RKI ausführlich auf einem Flyer. Diesen finden Sie auch unter „Wichtige allgemeine Hinweise zum Coronavirus“.

 

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02. April 2020, 16:00 Uhr

 

Gesamtzahl der Corona-Infizierten steigt auf 34

Das Gesundheitsamt bestätigt zwei weitere COVID-19-Fälle. Die Anzahl der mit dem neuartigen Sars-CoV-2-Virus infizierten Personen summiert sich im Landkreis Sonneberg somit auf 34.

Bei den positiv Getesteten handelt es sich um eine Frau Ende Fünfzig und um eine Frau Mitte 70. Beide wurden als Kontaktpersonen bereits bestätigter Fälle ermittelt. Alle zwei weisen leichte Symptome auf und stehen bei aktuell stabilem Gesundheitszustand unter häuslicher Quarantäne.

Weitere Kontaktpersonen im engen Umfeld der coronapositiven Frauen werden festgestellt. Hierbei werden mögliche Infektionsketten nach Vorgaben des Robert Koch-Instituts lokalisiert.

 

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01. April 2020, 15:50 Uhr

 

Erster Corona-Toter im Landkreis Sonneberg / 32 nachgewiesene Infektionen

Im Landkreis Sonneberg ist erstmals ein Mensch gestorben, der nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert war. Es handelt sich um einen Mann Anfang 60 aus Steinach, der alleinstehend lebte.

Der Mann litt am Abend des 30. März 2020 unter grippalen Beschwerden und Atemnot. Er verstarb wenig später in der Praxis seines Hausarztes während einer notmedizinischen Behandlung im Beisein des hinzugerufenen Notarztes und Rettungsdienstes. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich keine weiteren Patienten in der Praxis.

Aufgrund der auffällig typischen COVID-19-Symptomatik wurde von dem Leichnam ein Abstrich genommen und labortechnisch untersucht. Heute erhielt das Gesundheitsamt das Ergebnis des Tests, welches eine Infektion des Mannes mit dem SARS-CoV-2-Virus bestätigte. Der Mann gilt somit als erster Corona-Toter im Landkreis Sonneberg.

Das Landratsamt Sonneberg wurde am Abend des 30. März 2020 über den Todesfall informiert. Die vorsorglich geschlossene Hausarztpraxis konnte zwischenzeitlich wieder geöffnet werden. Der betreffende Arzt arbeitet aus der häuslichen Quarantäne heraus.

Neben dem Verstorbenen wurde heute bei einer weiteren Bürgerin des Landkreises Sonneberg eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen. Sie steht in häuslicher Quarantäne. Insgesamt stieg die Zahl der Infektionen im Kreisgebiet damit auf 32.

Das Gesundheitsamt ermittelt nun sowohl bei dem Toten als auch bei der infizierten Frau mögliche Kontaktpersonen.

 

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31. März 2020, 16:00 Uhr

 

Sieben Corona-Neuinfektionen im Landkreis Sonneberg, Gesamtzahl erreicht 30

Die Zahl der mit dem neuartigen Coronavirus Infizierten im Landkreis Sonneberg ist zu gestern um sieben Personen auf nunmehr 30 Gesamtfälle angestiegen. Das Gesundheitsamt ermittelt nach Vorgaben des Robert Koch-Instituts weitere Kontaktpersonen und verordnet notwendige Isolierungen.

Aufgrund des sprunghaften Anstiegs erinnert das Landratsamt nochmals an die wichtigsten Verhaltensregeln:

  • Vermeiden Sie Sozialkontakte! Schützen Sie sich und Ihre Mitmenschen!
  • Gehen Sie nicht in Alten- und Pflegeheime!
  • Gehen Sie nicht ohne telefonische Voranmeldung in Arztpraxen! Wer Husten, Schnupfen, Halskratzen oder Fieber hat, sollte zuhause bleiben und den jeweiligen Hausarzt telefonisch konsultieren bzw. den ärztlichen Bereitschaftsdienst anrufen (116 117). Bei Bedarf erfolgt ein Abstrich in einer zentralen Abstrichstelle. Sie wird durch die Kassenärztliche Vereinigung koordiniert und in Zusammenarbeit mit dem DRK Kreisverband Sonneberg betrieben.
  • Gehen sich nicht unangemeldet in Krankenhäuser! Bei lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen ist die 112 bzw. der Notruf zu wählen.
  • Für Reiserückkehrer aus internationalen Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten Deutschlands besteht eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt unter Telefon 03675 871 500 sowie eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne.
  • Fragen werden am Bürgertelefon des Landkreises Sonneberg unter der Rufnummer 03675 871 871 beantwortet.

Unbedingt sollte man folgende Hygienetipps beherzigen:  

  • Halten Sie zwei Meter Abstand zu anderen Menschen.
  • Niesen oder husten Sie in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, das Sie in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen.
  • Halten Sie die Hände vom Gesicht fern.
  • Verzichten Sie auf das Händeschütteln.
  • Waschen Sie regelmäßig und ausreichend lange (mindes­tens 30 Sekunden) Ihre Hände mit Wasser und Seife. Benutzen Sie Einweghandtücher.

 

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30. März 2020, 16:00 Uhr

 

Gesundheitsamt bestätigt zwei weitere Infizierte

Im Landkreis Sonneberg gibt es zwei weitere bestätigte Infektionsfälle. Somit sind nun 23 Kreisbewohner infiziert. Laut labormedizinischen Untersuchungen sind eine Frau Mitte Siebzig und ein Mann Anfang Dreißig betroffen. Die Frau befindet sich derzeit in stationärer Behandlung. Die gesundheitliche Verfassung ist stabil. Der positiv getestete Mann weist die typischen Symptome der Erkrankung auf.  Er befindet sich in häuslicher Quarantäne.

Das Gesundheitsamt ermittelt nun mögliche Kontaktpersonen, die engen Kontakt mit den Infizierten hatten.

 

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29. März 2020, 12:00 Uhr

 

21 Coronainfektionen im Kreis Sonneberg

Die Infektionszahlen des neuartigen Coronavirus im Landkreis Sonneberg nehmen weiter zu. Heute ging der Labornachweis eines weiteren Falls im Landratsamt ein, wodurch die Gesamtzahl der Infizierten auf 21 steigt. Im aktuellen Fall handelt es sich um eine Frau Anfang Siebzig. Sie wird in der Medinos Klinik Sonneberg stationär behandelt. Ihr Zustand ist den Umständen entsprechend stabil.

Das Landratsamt Sonneberg erinnert nochmals eindringlich an die gegenwärtigen Verbote und Gebote, die eine weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus eindämmen sollen. „Insbesondere muss auch die Melde- und Quarantänepflicht von Reiserückkehrern dringendst befolgt werden“, mahnt Jürgen Köpper, 1. Beigeordneter und Leiter des Krisenstabes. „Wir hatten leider Gottes zuletzt einen Fall, bei dem ein Rückkehrer aus einem Risikogebiet uneinsichtig war und sich zunächst nicht selbst bei uns gemeldet hat. Solch ein Verhalten ist nicht zu entschuldigen. Dankenswerter Weise hat uns ein Dritter informiert, so dass wir Kontakt aufnehmen und die häusliche Quarantäne aussprechen konnten. Wir müssen die Infektionsketten durchbrechen, wenn wir den Kampf gegen diesen gefährlichen, unsichtbaren Gegner gewinnen wollen. Schützen Sie sich und andere und befolgen Sie die notwendigen Maßnahmen“.

Wie verhalte ich mich als Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet?

Im Sinne des vorbeugenden Gesundheitsschutzes der Bevölkerung hat der Landkreis Sonneberg am 13. März 2020 eine Allgemeinverfügung erlassen. Auf dieser Grundlage gilt bis zum 19. April 2020 eine Meldepflicht beim Gesundheitsamt (Telefon 03675 / 871 500) und eine zweiwöchige Quarantäne für Rückkehrer aus Risikogebieten und aus besonders betroffenen Gebieten in Deutschland. Die Rückkehrer sind dazu verpflichtet, sich unverzüglich telefonisch im Landratsamt Sonneberg zu melden und die Umstände des Aufenthalts im Risikogebiet (Datum, Ort, Kontakte) mitzuteilen. Die Meldungen haben unter der Telefonnummer 03675 / 871 500 von montags bis freitags von 8:00 bis 12:00 Uhr, dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 14:00 bis 17:30 Uhr und samstags und sonntags von 9:00 bis 15:00 Uhr zu erfolgen. Wer in Quarantäne muss, findet auf der Internetseite des Landkreises weitere Hinweise zum richtigen Verhalten und ein Merkblatt bezüglich der Entschädigungsregelungen.

Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen und gegen die Rechtsverordnung des Freistaates Thüringen werden als Straftat oder Ordnungswidrigkeit streng geahndet.

Wer Fragen zum Thema hat, kann sich auch an das Bürgertelefon des Landkreises Sonneberg unter 03675 / 871 871 wenden. Es ist Montag, Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 12:00 Uhr, Dienstag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 16:00 Uhr und am Donnerstag von 8:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr erreichbar.

 

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28. März 2020, 12:00 Uhr

 

Neues Coronavirus: Stand im Landkreis Sonneberg – 20 Infizierte
Die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sind ernst zu nehmen. Im Landkreis Sonneberg steigt die Zahl der Infizierten. Vier weitere Personen wurden positiv auf das Virus getestet. Demnach sind bislang insgesamt 20 Erkrankungen bestätigt.
Bei den Betroffenen handelt es sich um eine Frau und um drei Männer. Unter diesen sind eine Mutter Mitte Vierzig und ihr Sohn Anfang Zwanzig. Beide weisen leichte grippale Symptome auf. Wie das Gesundheitsamt weiter mitteilt, verlaufe die Krankheit bei einem weiteren Infizierten Anfang Vierzig nahezu symptomfrei. Zugleich ist ein Mann Mitte Siebzig ebenfalls positiv getestet worden. Er befindet sich in stationärer Behandlung, sein Gesundheitszustand ist stabil.
Die Infizierten stehen unter Quarantäne. Derzeit werden die maßgeblichen Kontaktpersonen der Erkrankten ermittelt, für die ein Ansteckungsrisiko bestehen könnte.
Die Quarantäne ist wichtig. Bei COVID-19 werden Maßnahmen getroffen, um die rapide Ausbreitung der zum Teil auch letal verlaufenden Krankheit einzudämmen. Die Meidung der Sozialkontakte ist unumgänglich und strikt einzuhalten, um eine Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu verhindern. Sie dient nicht nur dem Eigenschutz, sondern dem Schutz von uns allen.
Eine vorübergehende Isolation wird vom Gesundheitsamt angeordnet, wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage in einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland bzw. in einem internationalen Risikogebiet waren oder weil Sie Kontakt zu einem COVID-19-Erkrankten hatten. Als Rückkehrer aus einem vom Robert Koch-Institut (RKI) ernannten Risikogebiet sind Sie im Gesundheitsamt meldepflichtig.
Für Reise-Rückkehrer wurde eine weitere Hotline unter 03675 871 500 eingerichtet, die zusätzlich Samstag und Sonntag von 9.00-15.00 Uhr freigeschaltet ist.
Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen und gegen die Rechtsverordnung des Landes Thüringen werden als Straftat oder Ordnungswidrigkeit streng geahndet.
Wer Fragen zum Thema hat, kann sich an die Landkreis-Hotline unter 03675/871 871 wenden. Das Bürgertelefon ist werktags Montag, Mittwoch und Freitag von 8.00-12.00 Uhr, Dienstag von 8.00-12.00 Uhr und von 14.00-16.00 Uhr und am Donnerstag von 8.00-12.00 Uhr und von 14.00-17.30 erreichbar.

 

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27. März 2020, 13:00 Uhr

 

Coronavirus-Fallzahlen im Kreisgebiet steigen um drei auf 16

Das Landratsamt Sonneberg gibt die aktuellen Fallzahlen zu bestätigten Coronavirus-Infektionen im Landkreis bekannt: Demnach wurden drei neue Corona-Fälle nachgewiesen, wodurch deren Gesamtzahl auf 16 steigt.

Bei den positiv getesteten Personen handelt sich um eine Frau Anfang Zwanzig, eine Frau Mitte Dreißig und um einen Mann Ende Vierzig. Alle drei stehen bei aktuell stabilem Allgemeinzustand unter häuslicher Quarantäne. Weitere Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt.

 

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26. März 2020, 17:30 Uhr

 

Zwei weitere Corona-Fälle im Landkreis Sonneberg bestätigt / Kontaktpersonenmanagement verbessert

Das Landratsamt Sonneberg meldet weitere Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2. Zwei positive Testergebnisse von Betroffenen aus dem Kreisgebiet wurden dem Gesundheitsamt heute übermittelt. Damit steigt die Gesamtzahl der Infektionen auf 13. Die Anzahl der genesenen Personen im Kreis bleibt konstant bei eins.

Bei den zwei heute nachweislich Erkrankten handelt es sich um zwei Frauen unter dreißig Jahren. Ihre gesundheitliche Verfassung ist stabil und sie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Wie wichtig die vorübergehende Isolierung und die Ermittlung von Kontaktpersonen bei einer Infektion mit dem Coronavirus sind, zeigen diese neuen Fälle. Entsprechend der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ermittelte das Gesundheitsamt beide Frauen als Kontaktpersonen eines im Landkreis bereits dokumentierten Infizierten.

Um ausgehend von einem bestätigten Fall die Infektionsketten noch schneller zu unterbrechen, hat das Landratsamt Sonneberg ein ämterübergreifendes Kontaktpersonenmanagement aufgebaut. In enger interner Abstimmung werden mögliche Infektionsketten effektiv lokalisiert und Kontaktpersonen zeitnah identifiziert. Diese Maßnahme entspricht aktuellen Empfehlungen des RKI.

Konkret werden die Ergebnisse der Ermittlung des Gesundheitsamtes als Fall-Listen täglich bis 12 Uhr an das Kontaktpersonenmanagement (KPM) übermittelt. Das KPM-Team kümmert sich um die systematische Erfassung und Dokumentation der vom Gesundheitsamt gemeldeten Infektionsfälle und um deren Kontaktpersonen in der Liste des RKI. Die Datenbasis hierfür bilden die Fall-Listen, ergänzt um Informationen aus den Meldebögen, den Einsatzaufträgen und den Laborbefunden. Ab 30. März 2020 erfolgt werktags zusätzlich ein Monitoring der Kontaktpersonen. Hierbei wird das gesundheitliche Befinden der Infizierten erfragt und ebenfalls in der Kontaktpersonen-Liste dokumentiert.

„Unser Kontaktpersonenmanagement erleichtert unserem Gesundheitsamt die Arbeit und ermöglicht unserer Behörde einen besseren Überblick hinsichtlich unserer betroffenen Menschen. Für diese entlastende Prozessoptimierung bin ich allen Beteiligten sehr dankbar“, ergänzt Jürgen Köpper, 1. Beigeordneter und Leiter des Krisenstabes.

 

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25. März 2020, 15:45 Uhr

 

Zwei weitere Infektionen im Landkreis Sonneberg nachgewiesen

Auf Grundlage von zwei weiteren positiv getesteten Bewohnern des Landkreises Sonneberg steigt die Gesamtzahl der Coronavirus-Infektionen im Kreisgebiet auf elf. Eine Infizierte gilt seit gestern als genesen.

Bei den zwei positiv Getesteten des heutigen Tages handelt es sich um eine Frau Anfang Vierzig und um einen Mann Anfang Dreißig. Ihr Zustand ist stabil mit leichter Symptomatik.

Das Gesundheitsamt ermittelt nun deren Kontaktpersonen und hat für die Betroffenen häusliche Quarantäne ausgesprochen.

 

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24. März 2020, 11:30 Uhr

 

Drei weitere COVID-19 Infektionen im Landkreis Sonneberg bestätigt

Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist im Landkreis Sonneberg auf neun gestiegen. Heute Morgen gingen im Landratsamt Sonneberg die Bestätigungen von drei weiteren Fällen ein, die im Labor positiv getestet wurden.

Es handelt sich um zwei Frauen und einen Mann mittleren Alters. Eine betroffene Frau zählt zum engeren Familienkreis eines bereits bestätigten Falls aus der Vorwoche. Bei dem infizierten Mann handelt es sich um einen Rückkehrer aus dem Alpenraum.

Das Gesundheitsamt hat Ermittlungen zu den Fällen aufgenommen. Es steht mit den Infizierten in Verbindung, um deren Kontaktpersonen zu ermitteln und um das weitere Vorgehen festzulegen. Die Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

Eine positive Nachricht gibt es unterdessen auch: Bei einer in der Vorwoche schwach positiv getesteten Reiserückkehrerin aus der Lombardei ergab ein weiterer Abstrichtest keinen weiteren Nachweis des Virus. Sie darf daher als Genesene gelten.

 

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22. März 2020, 12:00 Uhr

 

Weiterer COVID-19-Fall im Landkreis Sonneberg bestätigt

Im Landkreis Sonneberg stieg in der Nacht vom 21. zum 22. März 2020 die Anzahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen von fünf auf sechs. Bei dem Infizierten handelt es sich um einen Mann Mitte 60, der sich mit seiner Frau in häuslicher Quarantäne befindet. Sein Zustand ist stabil und er zeigt leichte Symptome. Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt ermittelt und kontaktiert.

Der Verdachtsfall vom 21. März 2020 einer Mitarbeiterin eines Lebensmittelmarktes in Sonneberg-Köppelsdorf hat sich unterdessen nicht bestätigt. Der Markt sowie der angegliederte Backshop werden am Montag, dem 23. März 2020 wieder öffnen.

 

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21. März 2020, 14:00 Uhr

 

Zwei weitere COVID-19 Fälle im Landkreis Sonneberg bestätigt

Im Landkreis Sonneberg wurden heute bei zwei weiteren Kreisbewohnern Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Die Testergebnisse gingen am heutigen Vormittag im Gesundheitsamt des Landratsamtes per Fax ein. Damit steigt die Anzahl der nachgewiesenen Fälle auf insgesamt fünf. Hinzu kommt ein bislang unbestätigter Verdachtsfall mit schwerer COVID-19 Symptomatik in der Klinik Sonneberg (siehe unten).

Bei den beiden neu Betroffenen handelt es sich um eine Frau und um einen Mann mittleren Alters, die jeweils leichte Symptome zeigen und sich in häuslicher Quarantäne befinden.

Die Frau lebt mit ihrem Sohn in einem Haushalt. Auch der bisher nicht getestete Sohn zeigt leichte Symptome. Das Gesundheitsamt beauftragte auch bei ihm einen Abstrichtest und setzte auch ihn in häusliche Quarantäne. Der Lebensgefährte der Frau hat seinen Wohnsitz außerhalb des Landkreises Sonneberg. Das Gesundheitsamt hat mit ihm Kontakt aufgenommen und die für ihn zuständige Gesundheitsbehörde informiert.

Der bestätigt infizierte Mann war in Österreich verreist. Nach seiner Rückkehr verhielt er sich vorbildlich, indem er sich vorsorglich in häusliche Quarantäne begab. Im Telefonat mit dem Gesundheitsamt gab er zwei Kontaktpersonen an, nämlich seine zwei Mitreisenden, die ebenfalls Bewohner des Landkreises Sonneberg sind. Sie wurden vom Gesundheitsamt ermittelt und entsprechend informiert. Alle drei Personen bleiben bzw. sind nun in häuslicher Quarantäne.

 

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21. März 2020, 13:00 Uhr

 

Verdachtsfall aus dem Nachbarkreis wird in Sonneberger Klinik beatmet / vorsorgliche Schließung des Lebensmittelmarktes in Sonneberg-Köppelsdorf

Das Sonneberger Krankenhaus versorgt seit dem 21. März 2020 eine Frau Anfang Fünfzig. Sie stammt aus dem Nachbarlandkreis Saalfeld-Rudolstadt und gilt als Verdachtsfall bezüglich einer Infektion mit dem Coronavirus.

Nach anfänglich leichten Symptomen verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Frau am gestrigen Tag. Deshalb erfolgte am 20. März 2020 zunächst eine Erstbehandlung in der Klinik Neuhaus am Rennweg. Aufgrund eines zunehmend schweren Krankheitsverlaufs wurde die Patientin im Laufe des gestrigen Nachmittags in die Klinik Sonneberg überführt. Sie wurde auf die Intensivstation verlegt und wird dort in Isolation beatmet. Jeder Kontakt mit der Patientin erfolgte unter Vollschutz.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt werden nun alle möglichen Kontaktpersonen ermittelt.

Bei der Frau handelt es sich um eine Mitarbeiterin des Lebensmittelmarktes in Sonneberg-Köppelsdorf. Aus diesem Grund hat der Landkreis Sonneberg den Einkaufsmarkt vorsorglich schließen lassen.

Nach jetzigem Stand und erfolgter Rücksprache mit der Gebietsleitung der Supermarktkette kann der Markt am Montag, dem 23. März 2020, voraussichtlich wieder öffnen.

Der im Markt angegliederte Backshop, der nicht betroffen ist, nimmt am Montag, dem 23. März 2020, den regulären Betrieb wieder auf.

 

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20. März 2020, 16:00 Uhr

 

Erste bestätigte Coronavirus-Infektionen im Landkreis Sonneberg

Am heutigen 20. März 2020 wurden die ersten Fälle einer COVID-19 Infektion im Landkreis Sonneberg bestätigt. Betroffen sind eine Frau und zwei Männer. Die jeweiligen Testlabore informierten das Landratsamt gegen Mittag per Fax über die nachgewiesenen Infektionen. Daraufhin nahm das Gesundheitsamt des Landkreises umgehend Kontakt zu den Betroffenen auf und ermittelt derzeit deren Kontaktpersonen.

Bei den drei Betroffenen handelt es sich um eine Frau Anfang Fünfzig, einen Mann Mitte Fünfzig und um einen Mann Mitte Dreißig. Den Betroffenen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie befinden sich zurzeit in einem stabilen Zustand mit leichten Krankheitssymptomen. Alle drei befinden sich in häuslicher Quarantäne und wurden vom Gesundheitsamt über die strikte Einhaltung des Kontaktverbots zu anderen Mitmenschen belehrt.

Die betroffene Frau war mit ihrem Partner auf einer Urlaubsreise in der Lombardei. Nach ihrer Rückkehr aus Italien unterzogen sich beide in vorbildlicher Weise einer häuslichen Quarantäne und vermieden jegliche Sozialkontakte mit anderen. Außer dem Paar leben keine weiteren Personen im Haushalt. Das Testergebnis des Mannes steht noch aus.

Der Mann Mitte Dreißig war mit Bekannten in Tirol im Skiurlaub. Nach seiner Rückkehr zeigte er leichte Krankheitssymptome und unterzog sich nach Konsultation mit seinem  Hausarzt einem Abstrichtest auf das neuartige Coronavirus. Der Betroffene ist ledig und wohnt allein. Er hat sich als Rückkehrer aus einem Risikogebiet vorbildlich verhalten, indem er sich beim Gesundheitsamt gemeldet hat und sich in häusliche Quarantäne begab. Seine Mitreisenden wurden vom Gesundheitsamt kontaktiert. Sie sind nicht im Landkreis Sonneberg wohnhaft. Sie wurden aufgefordert, sich bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Da der Betroffene nach der Rückkehr Kontakte zu anderen Personen vermied und sich durchgehend zuhause aufhielt, geht das Gesundheitsamt derzeit von keinen weiteren Kontaktpersonen aus.

Der Mann Mitte Fünfzig ist kein Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland. Allerdings hielt sich der Mann kurzzeitig in Nordrhein-Westfalen auf. Der Mann lebt mit seiner Frau und einem Kind in einem Haushalt. Sie zeigen alle grippale Symptome. Der Betroffene hatte in den vergangenen Tagen mehrfache Sozialkontakte. Das Gesundheitsamt verfügte daher eine häusliche Quarantäne für alle Kontaktpersonen. Für symptomatische Kontaktpersonen werden Abstrichtests beauftragt.

Die Ermittlung und Information von weiteren Kontaktpersonen läuft nun auf Hochtouren.

Das Gesundheitsamt wird täglichen Kontakt mit den Betroffenen halten.

Aufgrund der verschärften Ausgangslage im Kreisgebiet berät der Krisenstab des Landkreises weitere notwendige Maßnahmen.

„Das neuartige Coronavirus ist nun nachweislich auch in unserem Heimatlandkreis angekommen. Umso mehr möchten wir alle Rückkehrer aus einem Risikogebiet oder einem besonders betroffenen Gebiet in Deutschland auffordern, sich umgehend unter der Rufnummer 03675 871-500 bei unserem Gesundheitsamt zu melden. Unbedingt sollten alle Bürgerinnen und Bürger auch die weiteren aktuellen Pflichten, Gebote und Verbote dringend beachten, die wir dieser Tage verfügt und kommuniziert haben. Informieren sie sich auf unserer Internetseite, vermeiden Sie Sozialkontakte und schützen Sie sich und andere. Gleichwohl gilt es besonnen zu bleiben. Panik ist unangebracht und darf nicht unser aller Handeln bestimmen“, erklärt der Leiter des Krisenstabes, der stellvertretende Landrat Jürgen Köpper.

Rückkehrer aus Risikogebieten und besonders betroffenen Gebieten in Deutschland sind dazu verpflichtet, sich unverzüglich telefonisch im Landratsamt Sonneberg zu melden und die Umstände des Aufenthalts im Risikogebiet (Datum, Ort, Kontakte) mitzuteilen. Die Meldungen haben unter der Telefonnummer 03675 871-500 von montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr, dienstags von 14:00 bis 16:00 Uhr, donnerstags von 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr und samstags und sonntags von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr zu erfolgen.