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Veranstaltungen

Hier finden Sie Hinweise zur Durchführung von nicht-öffentlichen bzw. privaten Feierlichkeiten sowie von öffentlichen, frei oder gegen Entgelt zugänglichen Veranstaltungen unter Beachtung der Vorschriften zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie.

Diesbezügliche Rechtsgrundlagen sind in der Thüringer Verordnung zur Regelung infektionsschutzrechtlicher Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 wie folgt festgelegt:


Nicht-öffentliche/private Veranstaltungen

  • Sobald eine ungeimpfte Person an einem Treffen teilnimmt, gelten für alle Personen (auch Geimpfte/Genesene) die folgenden Kontaktbeschränkungen: Ein Haushalt plus maximal zwei Personen aus einem weiteren Haushalt.
  • AHA + L beachten
  • Empfehlung: Nicht mehr als 10 Personen

    In geschlossenen Räumen:

    • ab 15 Personen Anzeigepflicht (10 Tage vorher an gesundheitsamt@lkson.de)
    • Max. 50 Personen

    Unter freiem Himmel:

    • ab 20 Personen Anzeigepflicht (10 Tage vorher an gesundheitsamt@lkson.de)
    • Max. 100 Personen

    Kontaktbeschränkungen für Personen, die weder geimpft noch genesen sind

    Private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum sind nur gestattet:

    • mit den Angehörigen des eigenen Haushalts und Personen für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht,
    • mit bis zu zwei weiteren haushaltsfremden Personen, die einem Hausstand angehören.

    Kinder bis 12 Jahre sowie Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht geimpft werden können bzw. in den letzten drei Monaten nicht geimpft werden konnten (Ärztliches Attest erforderlich) bleiben unberücksichtigt.


    Öffentliche Veranstaltungen inkl. kulturelle Veranstaltungen und Sportveranstaltungen

    In geschlossenen Räumen:

    • 2G
    • Bei mehr als 50 Personen: 2G-Plus (Ausnahme: Kulturelle Veranstaltungen)
    • Kapazitätsbegrenzung: 40 Prozent
    • Max. 500 Personen
    • Anzeigepflicht: 10 Tage vorher an gesundheitsamt@lkson.de – ausgenommen kulturelle Veranstaltungen innerhalb des Regelbetriebs
    • Maskenpflicht (ab 6 Jahren: OP-Maske oder FFP-Maske)
    • Kontaktpersonennachverfolgung
    • Maskenpflicht (ab 6 Jahren: OP-Maske oder FFP2-Maske)
    • Einhalten des Mindestabstands
    • Infektionsschutzkonzept

    Unter freiem Himmel:

    • 2G
    • Kapazitätsbegrenzung: 50 Prozent
    • Max. 1.000 Personen
    • Anzeigepflicht: 10 Tage vorher an gesundheitsamt@lkson.de – ausgenommen kulturelle Veranstaltungen innerhalb des Regelbetriebs
    • Maskenpflicht (ab 6 Jahren: OP-Maske oder FFP-Maske)
    • Einhalten des Mindestabstands
    • Infektionsschutzkonzept

    Volksfeste und Weihnachtsmärkte sind untersagt. Messen und Kongresse sind untersagt.


    Versammlungen, religiöse, weltanschauliche oder parteipolitische Veranstaltungen 

    • Infektionsschutzkonzept
    • Einhalten des Mindestabstands
    • Maskenpflicht (ab 6 Jahren: OP-Maske oder FFP-Maske)
    • In geschlossenen Räumen: 3G
    • unter freiem Himmel: ausschließlich ortsfest, max. 35 Teilnehmende (gilt nur für Versammlungen)


    Sitzungen und Beratungen in den Kommunen und ihren Verbänden, von Mitarbeitervertretungen, Gewerkschaften und Berufsverbände sowie berufliche und betriebliche Veranstaltungen, Sitzungen und Beratungen
    • Infektionsschutzkonzept
    • Einhalten des Mindestabstands
    • Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP-Maske)
    • 3G


    Erläuterungen

    3G bedeutet, dass der Zugang auf geimpfte Personen, genesene Personen und getestete Personen beschränkt wird. Der negative Testnachweis kann mittels

    • eines Antigenschnelltests (nicht älter als 24 Stunden),
    • eines Selbsttests (unter Aufsicht und vor Ort),
    • eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder
    • eines Tests mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren (nicht älter als 24 Stunden)

    erfolgen.

    2G bedeutet, dass der Zugang auf geimpfte Personen und genesene Personen beschränkt wird.

    2G-Plus bedeutet, dass der Zugang auf geimpfte Personen und genesene Personen, die zusätzlich ein negatives Testergebnis nachweisen können, beschränkt wird. Der negative Testnachweis kann mittels

    • eines Antigenschnelltests (nicht älter als 24 Stunden),
    • eines Selbsttests (unter Aufsicht und vor Ort),
    • eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) oder
    • eines Tests mit einem alternativen Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren (nicht älter als 24 Stunden)

    erfolgen.

    Ausnahmen:

    • Für Bereiche mit 2G Plus-Zugangsbeschränkungen entfällt ab dem 15. Tag nach einer Auffrischungsimpfung die Verpflichtung zum Nachweis eines negativen Testergebnisses.
    • Noch nicht eingeschulte symptomfreie Kinder sind genesenen/vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Sie benötigen kein negatives Testergebnis.
    • Für symptomfreie Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs reicht ein Nachweis über ein negatives Testergebnis (Antigenschnelltest) bzw. ein Nachweis über die regelmäßige Testung in der Schule.
    • Für symptomfreie Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können (Attest erforderlich), reicht ebenfalls ein Nachweis über ein negatives Testergebnis.


    Aktive Prüf- und Durchsetzungspflicht der verantwortlichen Personen

    Verantwortliche Personen in Bereichen mit Zugangsbeschränkung haben die Vorlage des Impfnachweises, des Nachweises der Genesung oder der negativen Test-Nachweise von Gästen, Besuchern, Kunden, sonstigen Veranstaltungsteilnehmern oder weiteren Personen aktiv einzufordern und die Übereinstimmung der Person, auf welche die Nachweise ausgestellt sind, mit der Identität der nachweisenden Person abzugleichen. Wird ein erforderlicher Nachweis nicht vorgelegt oder stimmt die Identität der Personen nicht überein, ist der Zugang zu verweigern. Auch Beschäftigten oder sonstig tätigen oder beauftragten Personen, die sich mit Gästen, Besuchern, Kunden, sonstigen Veranstaltungsteilnehmern oder weiteren Personen, die das jeweilige Angebot in Anspruch nehmen, in denselben räumlichen Bereichen aufhalten oder Kontakt zu ihnen haben und die keinen Impfnachweis, keinen Nachweis der Genesung oder keinen negativen Test-Nachweis vorlegen, ist der Zugang ebenfalls zu verweigern. Hierzu können jeweils von der verantwortlichen Person entsprechende personenbezogene Daten eingesehen und verarbeitet werden.


    Anzeige von nichtöffentlichen Veranstaltungen

    Nichtöffentliche bzw. private Veranstaltungen (Hochzeitsfeiern, Abibälle, Geburtstage, Vereinsversammlungen etc.) sind dem örtlichen Gesundheitsamt gegebenenfalls unter Beachtung der oben genannten Vorgaben mindestens 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn durch den Veranstalter/die verantwortliche Person anzuzeigen. Einer Genehmigung bedarf es nicht. 


    Beantragung bzw. Anzeige von öffentlichen Veranstaltungen

    Öffentlichen Veranstaltungen sind dem örtlichen Gesundheitsamt unter Beachtung der oben genannten Vorgaben ebenfalls mindestens 10 Tage vor Veranstaltungsbeginn durch den Veranstalter/ die verantwortliche Person anzuzeigen. Jeder Veranstalter einer öffentlichen Veranstaltung muss einen Ablaufplan und ein Infektionsschutzkonzept der Anzeige beifügen, welches den Anforderungen von § 5 der ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO genügt.


    Dokumente

    Die Anzeige bzw. Beantragung soll, wenn möglich per E-Mail an gesundheitsamt@lkson.de und unter Nutzung des oben genannten Formulars (inkl. Ablaufplan und Infektionsschutzkonzept bei öffentlichen Veranstaltungen) an die Behörde erfolgen. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 03675 / 871-247 oder unter der oben genannten E-Mail-Adresse gern zur Verfügung.