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Bürgerinformation des Gesundheitsamtes

Labore, Teststellen und weitere Einrichtungen sind gesetzlich verpflichtet, dort festgestellte positive PCR-Untersuchungsergebnisse sowie positive Ergebnisse von Antigenschnelltests auf das Coronavirus SARS-CoV-2 unverzüglich an das Gesundheitsamt zu melden. Es ist deshalb nicht erforderlich, dass positiv getestete Personen das Gesundheitsamt über ein solches Untersuchungsergebnis selbst informieren.

Wenn ein Selbsttest auf SARS-CoV-2, also ein in Deutschland zertifizierter Test zur Eigenanwendung durch medizinische Laien, ein positives Ergebnis hat, besteht keine Meldepflicht gegenüber dem Gesundheitsamt.  

Wenn dem Gesundheitsamt ein positives Ergebnis einer PCR-Untersuchung auf das Coronavirus SARS-CoV-2 gemeldet wurde und dieses auf das Vorliegen einer akuten Infektion hinweist, erhalten die betroffenen Personen auf Grundlage dieses Laborbefundes schnellstmöglich einen Absonderungsbescheid und eine Genesenen-Bescheinigung. Hierzu ist keine vorherige Kontaktaufnahme durch die Betroffenen mit dem Gesundheitsamt erforderlich.

Sollten Sie dennoch in diesem Zusammenhang ein Anliegen haben, bitten wir Sie, uns dies vorrangig per E-Mail an bescheinigung@lkson.de (mit Angabe einer Telefonnummer für Rückfragen) mitzuteilen.   

Personen, die entweder bei einer PCR-Untersuchung oder durch einen Antigenschnelltest  positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestet wurden, sind nach der aktuell gültigen Fassung der Thüringer SARS-CoV-2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung (ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO) verpflichtet, sich unverzüglich in häusliche Absonderung (auch als Isolation bezeichnet) zu begeben. Einer (vorherigen) Anordnung des Gesundheitsamtes bedarf es dazu nicht.

Absonderungspflichtige Personen dürfen sich nicht außerhalb ihrer Wohnung oder Unterkunft aufhalten und müssen körperlich-soziale Kontakte zu anderen Menschen (auch innerhalb des eigenen Haushalts) vermeiden.

Für die Dauer der Durchführung weiterer Tests auf SARS-CoV-2, einer unaufschiebbaren ärztlichen Behandlung oder einer rechtsverbindlichen gerichtlichen oder behördlichen Ladung oder Anordnung ist diese Absonderungspflicht unterbrochen.

Wenn die Pflicht zur Absonderung durch die zuständige Behörde nicht durch eine Anordnung im Einzelfall aufgehoben, verkürzt oder abgeändert wird, sind für das Ende der Absonderungspflicht und die Wiederaufnahme einer Tätigkeit im medizinisch-pflegerischen Bereich die hier dargestellten Regelungen zu beachten.

Bei Personen, die sich aufgrund eines positiven Antigenschnelltests in häusliche Absonderung begeben mussten, kann diese jedoch sofort beendet werden, wenn ein anschließend durchgeführter PCR-Test negativ ausfällt.

Personen, bei denen ein Selbsttest auf SARS-CoV-2 ein positives Ergebnis anzeigt, müssen nach der ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO unverzüglich einen PCR-Test oder einen (professionellen) Antigenschnelltest auf das Coronavirus durchführen lassen.

Für asymptomatische Personen, die aufgrund eines positiven Antigenschnelltests oder Selbsttests einen PCR-Test wünschen, steht das vom Landratsamt Sonneberg in Zusammenarbeit mit dem DRK Sonneberger Kreisverband betriebene Testzentrum in der Friedrich-Ludwig-Jahn-Straße 35 in 96515 Sonneberg zur Verfügung. Die dortige Entnahme einer Abstrich-Probe ist jedoch nur nach Vergabe eines entsprechenden Termins möglich. Diese erfolgt montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr über die Telefonnummer 03675 / 75 33 3-13 direkt beim DRK Sonneberger Kreisverband. Alternativ können Betroffene dazu auch das Gesundheitsamt Sonneberg kontaktieren.  

Wichtig: Personen mit typischen Covid-19-Symptomen müssen sich zunächst grundsätzlich mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und das weitere Vorgehen abstimmen. 

Für Personen, die nach den aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) als enge Kontaktpersonen zu nachweislich mit SARS-CoV-2 infizierten Personen gelten (siehe RKI), besteht sowohl nach der ThürSARS-CoV-2-IfS-MaßnVO als auch nach den aktuellen Empfehlungen des RKI keine Pflicht zur häuslichen Absonderung (auch als Quarantäne bezeichnet) mehr. Jedoch wird diesen Personen eine Kontaktreduktion für 5 Tage dringend empfohlen (siehe dazu ebenfalls die oben verlinkte Übersichtsdarstellung). Ein Anspruch auf Entschädigung für einen dadurch entstehenden Verdienstausfall besteht allerdings nicht. 

Weitere Informationen zu den derzeit in Thüringen sowie bundesweit geltenden Gesetzen und Verordnungen in Bezug auf COVID-19 finden Sie unter: www.tmasgff.de/covid-19/rechtsgrundlage.