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einzigARTIGer Druck

RS Schalkau


Mikroprojektträger: 
Förderverein der Staatlichen Regelschule Johann Wolfgang von Goethe Schalkau
Herr Frank Luther
Georgstraße 11
96528 Schalkau
Tel. (036766) 2890
E-Mail: auf Anfrage

Projektleitung:
Frau Elisabeth Leyendecker, Herr Toni Köhler-Terz

Projektlaufzeit:
bis 31.12.2011

Projektzuordnung: Unterstützung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ziel / Umsetzung und Organisationsform des Mikroprojektes

Wir möchten mit den in 2010 aktivierten Jugendlichen der Abgangsklassen und aufbauend auf dem bereits vermittelten Wissen aus dem Projekt „Wir machen einzigartige Kunst“ die Inhalte um die für die Schüler komplett neue Technik des Drucks erweitern.

Die Teilnehmer sollen sich gerade in psychisch anstrengenden Stresssituationen bewusst auf eine andere Tätigkeit als das Lernen konzentrieren, sich in künstlerischen Pausen den Kopf frei schaufeln und so die bevorstehenden Prüfungen ruhiger angehen und abschließen. Mit den Prüfungen werden die Teilnehmer den Kurs verlassen und es kommen neue Schüler ab Klasse 8 hinzu. Die Jugendlichen sollen angeregt werden, sich mit ihrer Lebenswelt und mit sich selbst auseinanderzusetzen, lernen, aktiv zu werden und eigene künstlerische Spuren zu hinterlassen. Das regelmäßige Arbeiten an speziellen Themen, das Überwinden von Schwierigkeiten im künstlerischen Prozess bis hin zur öffentlichen Präsentation in einer Ausstellung formt, fördert und fordert die sozialen Kompetenzen der Teilnehmer. Es werden allgemein Ausdauer, Konzentration, Feinmotorik, Organisations- und Präsentationstalent gefördert, was sich positiv auf die einzelnen Persönlichkeiten, auf die oft schwierige Bewältigung des Schulalltages und die spätere Ausbildung auswirken soll. Die Aktivierung der neuen TN wird aufgrund des bekannten Projektes aus 2010 deutlich einfacher. Im neuen Projekt sollen weiterführend die künstlerischen Fähigkeiten gezielt in die Bewerbungsphase eingebunden werden. Studien aus der Wirtschaft zeigen häufig, dass Azubis eine andere Vorstellung vom Beruf haben, von der Ausbildung enttäuscht sind und diese schlimmstenfalls abbrechen. Wir möchten dieser Entwicklung entgegen wirken. Speziell für die forcierten Berufsfelder werden die Teilnehmer einen Teil ihrer Bewerbungsunterlagen (Mappe/Deckblatt) gestalten. Dazu müssen sie sich intensiv mit den Berufen auseinandersetzen, um dann ein Bild, welches erst im Kopf entsteht, bis zum Druck umzusetzen. Manche der Teilnehmer finden gerade mit dieser intensiven Auseinandersetzung erst zu ihrem Wunschberuf.

Das Projekt wird von einem regional bildenden Künstler geleitet. Er führt mehrere Gesprächsrunden, Übungen zur Wahrnehmung, die Vorstellung verschiedener  Drucktechniken und die praktische Einführung in die schwarze Kunst durch. Die Teilnehmer lernen, die erarbeiteten Grafiken zu drucken, erstellen branchenbezogene, dennoch individuelle Bewerbungen, bereiten eine Ausstellung vor, erstellen dafür Werbematerial und führen die Vernissage durch. Das Projekt findet einmal wöchentliche nach dem Unterricht statt.

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