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"Djembé on TOUR"

Djembé on Tour

Mikroprojektträger
Detlef Müller
An der Oberschaar 36
96529 Mengersgereuth-Hämmern
Tel. (03675) 406422
E-Mail djembe.aktiv@gmx.de

Projektlaufzeit: bis 17.12.2010

Projektzuordnung: Unterstützung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ziel / Umsetzung und Organisationsform des Mikroprojektes
Das Vorjahresprojekt erfuhr bei den beteilgten Jugendlichen eine hohe Resonanz. Die geplante Teilnehmerzahl konnte aber erst zum Projektende erreicht werden. Die TeilnehmerInnen starteten zeitversetzt, so dass am Ende des Kurses unterschiedliche Leistungen standen. Allen Teilnehmern wurden die musikalischen Grundlagen vermittelt, aber unterschiedliche Klangvariationen/Facetten waren in der kurzen Zeit kaum zu erlernen. Es folgt ein fortführender Kurs auf höherem Niveau. Rhythmische Figuren werden erarbeitet, die es ermöglichen, Zusammenhänge und Strukturen komplex zu begreifen.
Das Spiel auf der Djembé-Trommel ist grundsätzlich relativ leicht zu erlernen, es wird nur mit den Händen gespielt. Ziel ist es, Rhythmus und Motorik zu schulen. Konzentriertes, dosiertes, zuweilen sehr kräftiges Schlagen wirkt als aggressionsabbauend. Das Zusammenspiel von Neueinsteigern und "alten Hasen" baut auf verpflichtendes gegenseitiges Zuhören und aufeinander Eingehen. Im Laufe des Projektes und bei regelmäßiger Teilnahme ist davon auszugehen, dass sich die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten positiv auf das Leistungsvermögen auswirken.

Zwischen den Jugendlichen aus 2009 und mir hat sich mit der Musik schnell ein freundschaftliches, respektvolles Verhältnis aufgebaut. Die Jugendlichen stehen alle vor einem neuen Lebensabschnitt, sie sind sich dessen bewusst. Aber was der Lebensabschnitt „Beruf“ konkret bedeutet, wird oft noch verdrängt und erst dann erfahren, wenn die Schulzeit vorbei ist. Die Jugendlichen sprechen nicht nur über Musik, sondern sollen in entspannter Atmosphäre gezielt das offene Angebot nutzen, über ihre Probleme im Freundeskreis, Familie, Schule und Freizeit, und die damit verbundenen Träume und Ängste im späteren beruflichen Leben zu reden. Oftmals fehlt der erfordliche Zuspruch, es gibt kaum jemanden der wirklich zuhört, Rat gibt, Pro und Contra diskutiert. Ich möchte meine Erfahrungen aus meinem eigenen vielfältigen Leben weitergeben. In den Pausen / nach der Musik bietet es sich an, um mit den Jugendlichen gezielt und bewusst über ihre Berufswünsche zu sprechen, Diskussioen zu führen und dadurch möglicherweise Einfluss auf ihre Berufswahl zu nehmen. Sozialpädagogische Beratungsangebote der jeweiligen Jugendeinrichtungen werde ich gerne  einbeziehen.

Das Projekt wird wieder an den Schulen und Jugendzentren/-treffs vorgestellt. Vor Ort werden neue Schüler angesprochen und zum Probespiel ermuntert. Gruppen von max. 8 Schülern üben einmal wöchentlich bis zu 3 Stunden in geeigneten Räumlichkeiten. Es ist ein öffentliches Abschlusskonzert geplant.

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