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"Meine berufliche Perspektive - ein gesunder Weg"

Sonne

Mikroprojektträger
Viola Thau
Kreisstraße 1
96515 Jagdshof
Tel. (03675) 744451
E-mail violathau@gmx.de

Projektlaufzeit: bis 31.12.2010

Projektzuordnung: Unterstützung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ziel / Umsetzung und Organisationsform des Mikroprojektes
Zielgruppe sind benachteiligte Jugendliche und Jugendliche mit schlechteren Startchancen ins Berufsleben
mit und ohne Migrationshintergrund. Durch die aufsuchende Tätigkeit in der Freizeiteinrichtung ist ein niederschwelliger Zugang zu den Jugendlichen gegeben. Der Großteil der Besucher und potenzeillen TeilnehmerInnen kommt aus sozial schwachen Familien, hat durch weniger qualitativ gute soziale Strukturen (z.B. Langzeit-Arbeitslosigkeit der Eltern, schlechte Schulergebnisse, "falsche Freunde", Suchtproblematiken allgemein, alleinerziehend, Gewalt in Familie/Freizeit/Schule etc.) schwierige bis keine Zukunftsperspektive und im Allgemeinen privat als auch hinsichtlich Beruf eine "Null-Bock-Stimmung".
Die in 2009 bereits teilnehmenden Jugendlichen haben gelernt, dass nicht alles nur cool und easy sein kann, sondern dass es auch einzuhaltende Pflichten gibt. Die in den sozialen Strukturen oft fehlende Konsequenz bildet im Projekt den von den Jugendlichen akzeptierten Rahmen und gibt Halt und Grenzen. Die "alten" TeilnehmerInnen unterstützen die Neueinsteiger mit ihrem Wissen und den bereits erworbenen Fähigkeiten. Mit dem Projekt soll sich die in 2009 gelegte erste Berufsorientierung zu einem konkreten Berufswunsch herausbilden. Neben einer Stärkung der für den beruflichen Ersteinstieg besonders benötigten Schlüsselqualifikationen wird vermehrt fachlicher, theoretische und praktischer Inhalt vermittelt und erlebt. Die laufende Vermittlung und praktische Festigung der fachlichen Kompetenzen aus dem kompletten HOGA-Bereich und die Teamtätigkeit in der einrichtungseigenen Küche ermöglichen den Jugendlichen eine praxisnahe Tätigkeit unter annähernd realen Bedingungen. Die Jugendlichen entwickeln soziale Kompetenzen im Umgang mit sich selbst und mit anderen. Von einem Teil der Teilnehmer aus 2009 wurde mir ein enorm gestiegender Wissensdurst angekündigt, dem ich mit dem Projekt auf höherem fachlichen Niveau und neuer Zielsetzung entgegenkomme: Besonders die Jugendlichen mit sich im Projekt herausbildenden besonderem Interesse an HOGA-Berufen sollen in der Gruppe die Möglichkeit erhalten, Fragen zum Thema Bewerbungsgespräch speziell im HOGA-Bereich zu stellen und Tipps zu Fragen wie z.B. "Wie trainiere ich gezielt für ein Gespräch", "Wie trete ich auf?", "Auf was muss ich unbedingt achten?", "Wie
reagiere ich auf Fragen?", "Wie und wann erfrage ich selbst Wissenswertes zum Beruf und zum Ausbildungsbetrieb?" erhalten, um später das Gelernte in einem simulierten Bewerbungsgespräch umzusetzen und im Idealfall die erlernten/gefestigten Fähigkeiten im Gespräch einzubringen.

Sehr große Nachfrage kommt vom ASB Kinderheim und von den Schülern im berufsvorbereitenden Jahr. Das Projekt soll nach Absprache mit der Freizeiteinrichtung 2 mal pro Woche durchgeführt werden.

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