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Attraktive Lage
Der Landkreis Sonneberg liegt im Süden Thüringens, dem „Grünen Herzen Deutschlands“, am Südhang des Thüringer Waldes. Er erstreckt sich über 433 km² von den Höhen des Rennsteiges bis hin zu den Niederungen des Sonneberger Unterlandes und der Schalkauer Platte. Er ist von vier Landkreisen umgeben, im Westen Hildburghausen, im Norden Saalfeld-Rudolstadt, im Osten Kronach und im Süden Coburg.
Eine Besonderheit des Landkreises ist seine Lage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze, so dass heute eine enge Verflechtung, sowohl kultureller als auch wirtschaftlicher Art, mit den bayerischen Nachbarn besteht. Die geografische Lage der Kreisstadt Sonneberg zur bayerischen Nachbarstadt Neustadt bei Coburg ist auf Grund des Übergangs von der einen zur anderen Stadt einmalig in ganz Deutschland.
Kommt man von den bayerischen Nachbarkreisen nach Sonneberg, ist die Sicht auf das Gebirgsmassiv des Thüringer Waldes dominant. Schaut man von den Bergen in umgekehrte Richtung, so öffnet sich ein weiter Blick in das fränkische Land.
Mit dem Verkehrsprojekt „Deutsche Einheit Nr. 16“ erhielt der Landkreis über die A 73 einen verbesserten Zugang zum Autobahnnetz der Bundesrepublik Deutschland und ist heute verkehrsmäßig gut erschlossen. Die von Meiningen über Eisfeld und Schalkau kommende und nach Kronach weiterführende Bundesstraße B 89 gewährleistet eine optimale Ost-West-Anbindung des Landkreises. Der Straßenverkehr in Richtung Norden führt über verschiedene Landesstraßen. Die günstige Verkehrsanbindung des Landkreises wird durch den Eisenbahnknotenpunkt „Umweltbahnhof Sonneberg“ ergänzt. Er verknüpft das Netz der Deutschen Bahn AG mit dem Netz des Personennahverkehrs. Der Öffentliche Personennahverkehr ÖPNV wird hauptsächlich durch die Omnibusverkehrsgesellschaft OVG des Landkreises und durch das „Sonneberger Netz“ der Südthüringenbahn gewährleistet. Eine elektrifizierte Bahnstrecke verbindet seit dem 28.09.1991 die Kreisstadt Sonneberg mit dem Oberzentrum Coburg. Die Eröffnung dieser Bahnlinie war ein großes Ereignis nach der Grenzöffnung im Jahre 1989 und wurde als „Lückenschluss“ gefeiert und sollte die Wirtschaft mit in Schwung bringen.

