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Zweite Kundgebung gegen Gebietsreform-Pläne mit Überraschungsgästen und Start einer Protestaktion

Nachdem sich am 8. Mai rund 3.000 Bürgerinnen und Bürger auf dem Sonneberger Bahnhofsplatz für unsere Heimatregion stark gemacht haben, fand am 15. Mai im Rahmen eines Bürgerfestes eine zweite Kundgebung statt. Diesmal folgten gar 3.500 Menschen aus dem Sonneberger Land dem Aufruf zur Teilnahme und machten ihren Protest an den Plänen deutlich.

Groß war ihr Jubel, als Sonnebergs Bürgermeister Dr. Heiko Voigt Überraschungsgäste aus dem Freistaat Bayern auf der Bühne begrüßen konnte: So waren aus der Partner- und Nachbarstadt Neustadt bei Coburg Oberbürgermeister Frank Rebhan (SPD), seine Stellvertreter und der komplette Stadtrat zur Unterstützung angereist und hatten hierfür gar eine Sitzung des Stadtrates unterbrochen. In seiner gefeierten Rede forderte Oberbürgermeister Rebhan die Thüringer Landesregierung auf, die Gebietsreform zu stoppen. Wenn Sonneberg geschwächt werde, wirke sich das negativ auf die gesamte Region und damit auch auf Neustadt bei Coburg und den länderübergreifenden Lebens- und Wirtschaftsraum aus. Deshalb müsse  der Landkreis Sonneberg mit seiner Kreisstadt Sonneberg erhalten bleiben.

 

Zu den weiteren Rednern des Bürgerfestes zählten der Vorsitzende des Städte- und Gemeindebundes im Landkreis Sonneberg, Jürgen Köpper (CDU, Bürgermeister der Gemeinde Frankenblick), und der Sonneberger Unternehmer Robert Blaschke. Auch ihre Redebeiträge wurden mit reichlich Applaus gefeiert.

 

Zum Abschluss der Kundgebung wurde eine einzigartige Protestaktion gestartet, die im wahrsten Sinne des Wortes in der Landeshauptstadt Erfurt Wirkung zeigen wird. Unter dem Motto „Mein letztes Hemd für meine Kreisstadt Sonneberg“ wurde dazu eingeladen, ein Päckchen mit einem alten Hemd o.Ä. und einem Forderungsschreiben zum Erhalt der Kreisstadt Sonneberg an Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) in die Erfurter Staatskanzlei zu schicken. Im Rathausfoyer stehen hierfür dank Unterstützung aus der Wirtschaft noch diese Woche Kartons bereit. Die ersten Bürgerinnen und Bürger gaben bereits direkt nach der Kundgebung ihr Päckchen auf. Ziel ist es, in den nächsten Tagen hunderte weitere Pakete mit der deutlichen Forderung zum Erhalt des Kreisstadt-Status gen Erfurt zu schicken. Selbstverständlich kann man sich auch von zuhause aus und ohne Unterstützung der Stadt an der Aktion beteiligen. Alle Informationen zu dieser denkwürdigen Protestaktion finden Sie hier.


Bis auf weiteres soll jeden Montag um 18 Uhr auf dem Sonneberger Bahnhofsplatz eine Protest-Kundgebung stattfinden. Schon jetzt sind daher alle Interessierten für kommenden Montag eingeladen, Flagge für unsere Heimatregion zu zeigen. 

 

3. Kundgebung "Auf die Straße! - Sonneberg bleibt Kreisstadt!"

Montag, 22. Mai, 18 Uhr
Bahnhofsplatz Sonneberg

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