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Forum Heimatpflege im Landratsamt zur Ausstellung „Spurensuche – Jüdisches Leben in Sonneberg“
Anlässlich des internationalen Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus wurde am 27. Januar 2012 im Landratsamt Sonneberg (Foyer 1. OG) die Ausstellung „Spurensuche – Jüdisches Leben in Sonneberg“ eröffnet. Sie steht bis Ende Februar allen Interessierten während der behördlichen Sprechzeiten offen.
Parallel zur Ausstellung lädt Kreisheimatpfleger Thomas Schwämmlein außerdem am Mittwoch, dem 22. Februar 2012 um 18:00 Uhr zu einem „Forum Heimatpflege“ in den Großen Sitzungssaal des Landratsamtes, um die Eindrücke der Ausstellung mit Interessierten zu vertiefen.
Die Ausstellung im Landratsamt ist ein Gemeinschaftsprojekt der Superintendentur Sonneberg, der Staatlichen Regelschule „Bürgerschule“ Sonneberg und des Landkreises Sonneberg. Sie ist dem Leben jüdischer Bürgerinnen und Bürger der Spielzeugstadt Sonneberg gewidmet und zeigt auf, wie und wo sie lebten und welches Schicksal sie in der Zeit der nationalsozialistischen Diktatur erleiden mussten. Recherchiert und gestaltet wurde das Material durch die Schülerinnen und Schüler der „Bürgerschule“, denen insbesondere der Fundus des Sonneberger Stadtarchivs hilfreich war. Maßgeblichen Anteil an der Erarbeitung der Ausstellung haben Jeanette Rockstroh, Gemeindepädagogin der Superintendentur Sonneberg, Sibylle Lottes, Lehrerin an der „Bürgerschule“ sowie Kreisheimatpfleger Thomas Schwämmlein.

