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Ehrenmedaille des Landkreises elffach verliehen

Traditionell wurden während der letzten Kreistagssitzung des zu Ende gehenden Jahres am 7. Dezember verdiente Bürgerinnen und Bürger für ihr herausragendes Engagement gewürdigt.

Mit der erstmals im Jahr 2007 ausgelobten Ehrenmedaille des Landkreises Sonneberg wurden im Zuge der Kreistagssitzung vom 7. Dezember elf Bürgerinnen und Bürger gewürdigt und bedankt, nämlich Markus Grünewald, Ingo Greiner, Dieter Jakob, Michaela Müller, Roswitha Hoffmann, Gerlinde Friedrich, Walter Friedrich, Ute Hofmann, Frank Fichtmüller, Eberhard Robke und Peter Eichhorn. Wie Landrätin Christine Zitzmann betonte, „gebührt allen Geehrten der außerordentliche Dank und die große Wertschätzung für ihr langjähriges Engagement zum Wohle der Allgemeinheit“. Nachfolgend die Ehrungen im Einzelnen:

 

Herr Markus Grünewald, Sonneberg

Herr Grünewald ist Chef-Organisator der Veranstaltung „6 Stunden ums Sonneberger Reiterlein“ – dem mittlerweile weit über die Grenzen unserer Region bekanntem Kartrennen im Herzen der Spielzeugstadt Sonneberg. Seit 2012 veranstaltet Herr Grünewald dieses Rennen zusammen mit seinem Verein „Grünewald Motorsport e.V.“ und belebte damit nach 30 Jahren die große Kartsport-Tradition Sonnebergs. Zur Motorsportveranstaltung treten seitdem alljährlich im Mai über 20 Teams aus ganz Deutschland sowie darüber hinaus an. Vor allem aber wird stets ein großes Publikum angelockt. Im Ergebnis bereichert das Kartrennen in höchstem Maße den sportlich-kulturellen Jahreskalender der Spielzeugstadt, setzt wichtige Impulse für die weitere Belebung der Innenstadt und trägt maßgeblich zur Bekanntheit von Stadt und Landkreis Sonneberg bei. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Herr Grünewald von Dr. Heiko Voigt, Bürgermeister der Stadt Sonneberg. Unterstützt wurde der Vorschlag durch die CDU-/FDP-Fraktionsgemeinschaft des Kreistages Sonneberg.

 

Herr Ingo Greiner, Neuhaus am Rennweg

Herr Greiner ist seit 1963 sportlich aktiv. Seine Laufbahn führte ihn von der BSG Motor Neuhaus über die BSG Röhrenwerk und die BSG Rat des Kreises zum heutigen SV Rennsteig Neuhaus am Rennweg e.V.. Im Jahr 1990 war er der Gründer des SV Rennsteig und seitdem bis heute Vorsitzender des 100 Mitglieder zählenden Vereins mit den Sektionen Wintersport, Volleyball, Freizeitfußball, Frauengymnastik, Schach und Tischtennis. Er ist der Motor und Organisator des Vereins und hat wesentlichen Anteil an der Koordination der Sektionen. Er ist zudem verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Internetpräsentation des Vereins und organisiert die Zusammenarbeit mit Sponsoren, Stadtverwaltung, Schulen und Kindereinrichtungen. Dazu ist er Mannschaftsleiter der 2. Tischtennismannschaft. Seinem Engagement ist insbesondere die erfolgreiche Integration von Menschen mit Behinderung aus den Rennsteigwerkstätten in den Verein zu verdanken. Neben seiner Tätigkeit beim SV Rennsteig engagiert sich Herr Greiner als Stadtführer für Gäste und Kindergartenkinder. Auch bringt er sich für die städtischen Museen ein und lädt ehrenamtlich zu Museums-, Stadt- und Kirchenführungen ein. Nicht zuletzt setzt er sich alljährlich für die Organisation einer örtlichen Hilfslieferung für Kinder der Region Tschernobyl (Ukraine) ein, die Opfer der Reaktorkatastrophe von 1986 sind. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Ingo Greiner von Marianne Reichelt, Bürgermeisterin der Stadt Neuhaus am Rennweg.

 

Herr Dieter Jakob, Neuhaus-Schierschnitz

Herr Jakob verschrieb sich bereits als Kind der Musik. Er erlernte Schifferklavier, Trompete, Klarinette und Saxophon. Im Jahr 1956 trat er der Musikkapelle seines Heimatortes Neuhaus-Schierschnitz bei, dessen Mitglied er nach zweijähriger „Zöglingszeit“ wurde. Schon 1962 wurde er zum 2. Vorsitzenden gewählt. 1969 schließlich wählte man Herrn Jakob zum 1. Vorsitzenden. Diese verantwortungsvolle Tätigkeit übte er über drei Jahrzehnte bis 1999 sehr rührig aus. Heute ist er nach wie vor aktiver Musiker und Ehrenvorstand des Musikvereins. Durch sein jahrzehntelanges persönliches Engagement entwickelte sich der Musikverein zu einem großen musikalischen Botschafter unserer Region und zu einem willkommenen Gast in nah und fern – von Südafrika über Italien und Spanien bis nach Kanada – vor allem aber natürlich in unserer thüringisch-fränkischen Heimat. Aufgrund seiner Leidenschaft zur Musik und durch sein breites Wirken in Kultur und Gesellschaft hat er wesentlich zum Gemeinwohl beigetragen. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Herr Jakob von Andreas Meusel, Bürgermeister der Gemeinde Neuhaus-Schierschnitz, in Absprache mit dem Musikverein Neuhaus-Schierschnitz unter Vorsitz von Wolfgang Kellermann.

 

Frau Michaela Müller, Rauenstein

Frau Müller leitet seit 1997 mit viel Hingabe die Kindertanzgruppe Rauenstein. Die Tanzgruppe, der Mädchen und Jungen zwischen vier und 14 Jahren angehören, bereichert verschiedene Feste und ist mittlerweile weit bekannt. Für ihre Schützlinge organisiert Frau Müller zudem ein jährliches Zeltlager. Weiterhin ist es Frau Müller zu verdanken, dass die große Tradition der Rauensteiner Kinderkirmes aufrechterhalten konnte. Auch den Kinderfasching und den kleinen aber feinen Weihnachtsmarkt in Rauenstein organisiert sie. Nicht zuletzt war sie von 2001 bis 2010 Trainerin, Choreografin und Organisatorin der Männertanzgruppe „Bacherlors of Möscheboch“, die seiner Zeit unterschiedliche Feste und Veranstaltungen aufwertete. Zur Ehrung vorgeschlagen wurden das Ehepaar Friedrich von Jürgen Köpper, Bürgermeister der Gemeinde Frankenblick. Unterstützt wurde der Vorschlag durch die CDU-/FDP-Fraktionsgemeinschaft des Kreistages Sonneberg.

 

Frau Roswitha Hoffmann, Judenbach

Frau Hoffmann ist seit den 1980er Jahren aktives Mitglied des Arbeitskreises Mundart Südthüringen und nimmt hier an zahlreichen Veranstaltungen teil. Im Jahr 1997 initiierte sie zudem gemeinsam mit drei weiteren Frauen die Gründung des Frauenchors Judenbach, dessen erste Vorsitzende sie bis 2005 war. Noch heute ist sie aktive Sängerin des Frauenchors. Seit November 2011 leitet Frau Hofmann weiterhin den Seniorentreff im Gemeindezentrum Judenbach als zertifizierte Seniortrainerin. Auch bei der Erstellung der Festschrift zum 700-jährigen Ortsjubiläum Judenbachs im Jahr 2017 engagiert sie sich mit. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Frau Hofmann von 1991 bis 2005 Leiterin der Staatlichen Grundschule Judenbach war und in dieser Funktion wesentlich zur Weiterentwicklung des Schulstandortes und der außerschulischen Angebote beigetragen hat. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Frau Frau Hofmann von Albrecht Morgenroth, Bürgermeister der Gemeinde Judenbach.

 

Frau Gerlinde und Herr Walter Friedrich, Mupperg

Frau und Herr Walter engagieren sich uneigennützig unter anderem bei der Unterstützung von Flüchtlingsfamilien, gestalten das kirchliche Leben in der Gemeinde aktiv mit und machen sich bei der Pflege von Grünflächen, insbesondere auf dem Friedhofsgelände, sehr nützlich. Sie tragen maßgeblich zum kulturellen und gesellschaftlichen Leben in der Gemeinde bei und sind Mitglieder in Chören und der Blasmusik. Zur Ehrung vorgeschlagen wurden das Ehepaar Friedrich von Roland Rosenbauer, Bürgermeister der Gemeinde Föritz.

 

Frau Ute Hofmann, Lauscha

Frau Hofmann zeichnet sich durch ein sehr großes und langjähriges Engagement innerhalb des Lauschaer Radsports aus, der in diesem Jahr sein 110-jähriges Bestehen feierte. Als Abteilung- und Übungsleiterin im Bereich Kunstradfahren setzt sie sich im Rahmen ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit beständig und erfolgreich für den Erhalt dieser traditionsreichen Lauschaer Sportart ein und kümmert sich insbesondere um die Nachwuchsgewinnung und -förderung. Darüber hinaus ist Frau Hofmann im Vorstand des SV Lauscha e.V. aktiv. Zur Ehrung vorgeschlagen wurden Frau Hofmann von Norbert Zitzmann, Bürgermeister der Stadt Lauscha.

 

Herr Frank Fichtmüller, Lauscha

Herr Fichtmüller gilt im positiven Sinn als treibende Kraft im Lauschaer Kegelsport. Mit seiner langjährigen Erfahrung als aktiver Kegler und Übungsleiter hat er wichtige Akzente für seine Sportart und für den Verein als Ganzes gesetzt. Sein beständiges Wirken über viele Jahre hinweg ist eine tragende Grundlage für den Fortbestand und die Weiterentwicklung des Kegelsports in der Glasbläserstadt. Weiterhin übernimmt Herr Fichtmüller Verantwortung im Vorstand und für den Erhalt der Sportstätte in der Obermühle. Zur Ehrung vorgeschlagen wurden Frau Hofmann von Norbert Zitzmann, Bürgermeister der Stadt Lauscha.

 

Herr Peter Eichhorn, Sonneberg

Im Oktober 2001 wurde auf Beschluss des Stadtrates der Seniorenbeirat der Stadt Sonneberg ins Leben gerufen. Die zehn vom Stadtrat berufenen Mitglieder arbeiten im Ehrenamt überparteilich und unabhängig zum Wohle der älteren Bürgerinnen und Bürger Sonnebergs. Der Seniorenbeirat berät den Stadtrat und die Verwaltung in Fragen der offenen Altenhilfe. Seit seiner Gründung ist Herr Eichhorn ehrenamtlich im Seniorenbeirat Sonneberg tätig. Seit 19. Februar 2013 ist er dessen Vorsitzender. Regelmäßig werden die seniorenrelevanten Themen im Beirat besprochen und in Verbindung mit Stadt und Landkreis Sonneberg sowie dem Seniorenbüro und sonstiger Institutionen nach Lösungen gesucht. In der Organisation dieser und weiterer Arbeitstreffen zeigt Herr Eichhorn seit Jahren größtes Engagement. Er hat maßgeblich mitgewirkt, die partnerschaftlichen Beziehungen zu anderen Seniorenbeiräten zu pflegen; insbesondere arbeitet man eng mit den Seniorenbeiräten der Stadt Neuhaus am Rennweg sowie der Partnerstädte Neustadt bei Coburg und Göppingen zusammen. Auch das Projekt Seniortrainer trägt die Handschrift von Peter Eichhorn. Durch seine Teilnahme an den mehrtägigen Weiterbildungen in Bad Blankenburg vermittelt und realisiert er neue Ideen und Projekte für ein besseres Zusammenleben der älteren Generationen im Landkreis Sonneberg. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Herr Eichhorn von Landrätin Christine Zitzmann.

 

Herr Eberhard Robke, Wuppertal

Als Unternehmer engagiert sich Herr Robke in Ernstthal und Umgebung und fördert großzügig vielfältige örtliche Initiativen. Seit seinem Einstieg als Gesellschafter des Glaswerkes Ernstthal im Jahr 1993 hat er sich um die Region verdient gemacht. Die Menschen und die Landschaft am Rennsteig sind ihm ans Herz gewachsen. 2011 gründete er seinen Robke-Fonds, über den seitdem das bürgerschaftliche Engagement in den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung, Jugend, Sport, Brauchtum und Heimatpflege sowie Altenbetreuung in Ernstthal, Lauscha und Neuhaus am Rennweg unterstützt wird. Aus dem Fond stehen jährlich bis zu 30.000 Euro zur Verfügung. So konnten in den zurückliegenden fünf Jahren viele kleinere und größere Vorhaben in Vereinen sowie bei öffentlichen Trägern bezuschusst werden. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Herr Robke von Landrätin Christine Zitzmann.

 

Bereits am 1. Oktober 2016 wurde zudem anlässlich des 35. Chortreffens des Männerchors Judenbach Herr Claus Mechthold mit der Ehrenmedaille gewürdigt.

 

Herr Claus Mechthold, Judenbach
Der passionierte Musiker studierte von 1971 bis 1975 an der Hochschule „Franz Liszt“ Weimar und erwarb den Abschluss als Diplomlehrer für Musik. In den Folgejahren war er beruflich an verschiedenen Schulen in Stadt und Landkreis Sonneberg als Musiklehrer tätig; darunter ab 1990 am Staatlichen Gymnasium Sonneberg. Ehrenamtlich leitet er – mit Unterbrechung – seit 1975 den Männerchor Judenbach, der gerade auch durch sein Wirken ein großes musikalisches Aushängeschild unserer Heimatregion ist. Seit 2011 leitet Herr Mechthold zudem die Kammerchorbesetzung „Belcanto“ gemeinsam mit Herrn Dr. Matthias Jonczyk. Zur Ehrung vorgeschlagen wurde Herr Mechthold von Landrätin Christine Zitzmann, in Absprache mit dem Männerchor Judenbach unter Vorsitz von Hubert Diez.

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