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Vergaberecht-Netzwerk

 

Vergaberecht-Netzwerk Südthüringen/Oberfranken kommt zu erstem Arbeitsgespräch zusammen

 

Netzwerk-TreffenAm 17. Januar 2018 folgten 15 Kolleginnen und Kollegen aus benachbarten Landkreisen, Städten und Gemeinden der Einladung der Zentralen Vergabestelle im Landratsamt Sonneberg zum 1. Treffen des Vergaberecht-Netzwerks Südthüringen/Oberfranken in die Spielzeugstadt. Dem Vergaberecht kommt durch immer neue Gesetze und Verordnungen eine stetig wachsende Bedeutung zu in der öffentlichen Verwaltung.

 

Die Zentrale Vergabestelle im Landratsamt Sonneberg gibt es seit Januar 2017. Um den eigenen Horizont durch Erfahrungen anderer Vergabestellen zu erweitern und eigenes Wissen weitergeben zu können entstand die Idee, ein Netzwerk ins Leben zu rufen, in dem sich Mitarbeiter von Gemeinde-, Stadt- und Kreisverwaltungen über vergaberechtliche Problemstellungen austauschen  können. Dabei sollen zunächst besonders die Umsetzung der elektronischen Vergabe sowie die bevorstehenden Gesetzesänderungen im Unterschwellen-Vergaberecht im Fokus stehen. Ein Ziel des Netzwerks soll sein, eigene Erfahrungen weiterzugeben und von Erfahrungen anderer zu profitieren. Oberstes Ziel ist die Durchführung von rechtssicheren Vergabeverfahren und der sichere Umgang mit den zahlreichen Vergabevorschriften.

 

Bei dem Treffen selbst waren neben den Gastgebern und Initiatoren aus dem Landratsamt Sonneberg Vertreter aus den Landratsämtern Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen sowie den Stadtverwaltungen Meiningen und Coburg anwesend. Erfreulicherweise zeigten auch einige kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Sonneberg Interesse an der Mitarbeit im Vergaberecht-Netzwerk. Vertreter der Stadt Neuhaus am Rennweg, der Stadt Lauscha, der Gemeinde Neuhaus-Schierschnitz und der Gemeinde Frankenblick wohnten der Veranstaltung bei.Bei dem Treffen konnten unter anderem die verschiedenen organisatorischen Abläufe von Vergabeverfahren in den einzelnen Behörden beleuchtet werden, Probleme bei der praktischen Umsetzung des Vergaberechts erörtert werden und Ideen für den Ausbau des noch in den Kinderschuhen steckenden Netzwerks gesammelt werden. Vor allem die Stadtverwaltung Coburg ist bereits sehr weit in der Umsetzung der E-Vergabe und der zentralen Organisation von Vergabeverfahren. Die Kollegen aus Coburg führen seit dem 1. Januar 2018 alle Vergabeverfahren ab 25.000,- Euro netto für das Landratsamt Coburg sowie die kreisangehörigen Gemeinden des Landkreises Coburg auf Grundlage einer Zweckvereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit durch. Der Gedanke, dass auch das Landratsamt Sonneberg für die interessierten umliegenden Gemeinden Vergabeverfahren durchführt existiert bereits. In diesem Jahr sollen hierzu konkretere Pläne geschmiedet werden.

 

Interessierte Gemeinden, Städte und Landkreise aus dem Bereich Südthüringen und Oberfranken können auch nachträglich in das Netzwerk einsteigen und von dem dort gebündelten Praxiswissen profitieren und sich natürlich auch selbst mit einbringen. Vielen Dank an die Teilnehmer der Veranstaltung für die konstruktiven Beiträge! Das nächste Treffen ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant.

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