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Scheibe-Alsbach

Scheibe-Alsbach (630 bis 750 m üNN), auch „Das Tor zum oberen Schwarzatal“ genannt, erstreckt sich südwärts auf 1,5 km Länge bis zum Rennsteig in Limbach.

Scheibe-Alsbach ist seit jeher durch die herrliche, frische, leichte Höhenluft ein beliebter Aufenthaltsort zur wirksamen Erholung. Den Urlauber erwartet der harzig würzige Duft der ausgedehnten Wälder, saftig grüne und bunt blühende Gebirgswiesen mit ihren springenden klaren Bächen. Von den Bergrücken mit markanten Aussichtspunkten bietet sich ein herrlicher Blick auf die Ortslage. Die zum Teil bis heute erhalten gebliebene Urwüchsigkeit ist dazu angetan, die gesuchte Erholung und Entspannung zu finden.

Die äußerst reizvolle Lage des Ortes sowie die zahlreichen, hervorragend eingerichteten Gästehäuser, Pensionen und Privatunterkünfte bieten gute Voraussetzungen für Wanderungen über den Rennsteig, entlang des Schwarzatales oder zum 500 m entfernt liegenden Schwarzastausee und zur Vorsperre des Pumpspeicherwerkes Goldisthal „Gräftiegel“. Umfangreiche Fichtenwälder reichen bis nahe an den Ort und umschließen ihn in einem sanften, fast kreis- bzw. scheibenförmigen Talkessel, den die Schwarza durchfließt. Dieses Erscheinungsbild hat sicherlich zum Ortsnamen „die Scheib“ beigetragen.

Im Jahre 1924 wurden die Ortsteile Scheibe und Alsbach vereinigt. Seit über 100 Jahren gilt der Ort als touristische Perle auf dem Höhenrücken des Schiefergebirges. In der kalten Jahreszeit wird Scheibe-Alsbach zu einem Wintersportparadies. Weitläufige Skigebiete laden Anfänger wie geübte Sportler zum Skilaufen und Rodeln ein. Eine hochaktive Sportorganisation brachte u. a. auch den weltbekannten Biathleten Mark Kirchner hervor.

Im Ortsteil Alsbach steht das Geburtshaus von Gotthelf Greiner, dem Erfinder des Thüringer Porzellans.