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Bedeutung des Wappens
Der Landkreis hat bis zur Auflösung des Landes Thüringen
im Jahre 1952 mit der Bildung der Bezirke Erfurt, Gera und Suhl ein
Wappen geführt. Auf dessen Grundlage wurde ein neues Kreiswappen
gestaltet, das in der Wappenrolle eingetragen ist und das der Landkreis
seit dem 3. Oktober 1990 führt. Das Wappenschild ist viergeteilt und
beinhaltet die für die Geschichte des Kreises typischen Symbole:
Links oben, in der Heraldik als rechtes Obereck bezeichnet, befindet
sich das Wappen der Markgrafschaft Meißen, der aufrechtstehende, aus
dem Schild herausschreitende rotbewehrte Löwe. Dies ist zugleich der
stilisierte Löwe des Sonneberger Stadtwappens.
Daneben, im heraldisch linken Obereck, befindet sich ein gespaltenes
Feld. Die eine Hälfte ist dreimal von rot und silber gesparrt, die
andere zeigt die Schafschere. Das Wappen in diesem Feld war das Wappen
derer von Sonneberg und wurde von den Grafen zu Schaumberg-Rauenstein
weitergeführt.
Im rechten Untereck ist das in silber und rot halbgespaltene, blau
geteilte Feld mit den Farben der Schaumberg-Schaumbergischen Linie. Das
linke Untereck zeigt den neunfach geteilten schwarzgoldenen Schild mit
10 Feldern, belegt mit einem schrägrechten grünen Rautenkranz – seit
dem Jahre 1262 das alte sächsische Wappen. Dies war das Wappenschild
zahlreicher thüringischer Kleinstaaten, zu denen im Verlauf der
Geschichte unser heutiges Kreisgebiet ganz oder teilweise
gehörte.
Die Verwendung des Wappens des Landkreises Sonneberg durch Dritte
bedarf der Genehmigung.

