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STÄRKEN vor Ort im Landkreis Sonneberg

 

Das Programm STÄRKEN vor Ort übernimmt das erfolgreiche Instrument des Einsatzes von lokalem Kapital für soziale Zwecke aus dem Vorgängerprogramm und wird zugleich stärker als bisher auf jugend- und gleichstellungspolitische Ziele ausgerichtet. Im Rahmen der ausgewählten Lokalen Aktionspläne erhalten kleine Initiativen und Organisationen Mikrozuschüsse in Höhe von bis zu 10.000,- Euro zur Verbesserung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von jungen Menschen mit schlechteren Startchancen und von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben.

Das Programm verfolgt einen niedrigschwelligen Ansatz und will diejenigen ansprechen, die durch die Regelförderung oder andere adressatenspezifische Angebote nur schwer erreichbar sind. Um eine bestmögliche Unterstützung der jungen Menschen und Frauen zu erzielen, sollen bestehende Förderangebote, z.B. Länder- und Bundesprogramme, insbesondere auch kommunale Angebote ergänzt und mit der Umsetzung des Programms verknüpft werden.
Die Programmumsetzung erfolgt dezentral in den ausgewählten Fördergebieten durch lokale Koordinierungsstellen und das lokale bzw. regionale Netzwerk. Die Mikroprojekte werden vor Ort durch einen Begleitausschuss ausgewählt. Grundlage der Förderentscheidung ist der Lokale Aktionsplan, den alle Beteiligten zur Förderung der Adressaten erarbeiten und umsetzen. Diese Vorgehensweise ermöglicht maßgeschneiderte Projekte, z.B. aufsuchende und motivierende Ansätze, Projekte zur Stärkung von Schlüsselkompetenzen, zur (ersten) beruflichen Orientierung, zum Erwerb erster Fachkenntnisse oder zur Unterstützung junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf. Darüber hinaus werden das Engagement und zivilgesellschaftliche Strukturen in den Fördergebieten nachhaltig gestärkt.

Insgesamt werden bundesweit 277 Fördergebiete (Kommunen und Landkreisen) gefördert. Die Liste der geförderten Kommunen und Landkreise finden Sie im Downloadbereich unter www.staerken-vor-ort.de. Für das Programm STÄRKEN vor Ort des BMFSFJ ist für den Zeitraum von März 2009 bis Dezember 2011 ein Fördervolumen in Höhe von fast 99 Mio. Euro vorgesehen. Die beteiligten Kommunen und Landkreise haben eine Kofinanzierung in Höhe von 15 Prozent zu erbringen. Die Mikroprojekte selbst werden zu 100 Prozent aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert. Der Europäische Sozialfonds ist das zentrale arbeitsmarktpolitische Förderinstrument der Europäischen Union. Er leistet einen Beitrag zur Entwicklung der Beschäftigung durch Förderung der Beschäftigungsfähigkeit, des Unternehmergeistes, der Anpassungsfähigkeit sowie der Chancengleichheit und der Investition in die Humanressourcen.

 

SvO Logogefördert von BMFSFJ ESF Europäische Union

 

Die Lokale Koordinierungsstelle STÄRKEN vor Ort des Landkreises, informiert Sie gerne zum Förderprogramm. Ausschließlich von uns erhalten Sie die erforderlichen Antragsunterlagen. 

Anträge können von Initiativen, Genossenschaften, Kirchgemeinden, Vereinen, Lehrstellenbündnissen, Unternehmen, Wohlfahrtsverbänden, Wirtschaftsverbänden, Bildungs- und Maßnahmeträgern und von Einzelpersonen gestellt werden. Besonders sprechen wir Projektträger an, die bisher keine bis wenig Förderung durch den ESF erhalten haben.

Sie hatten schon viele Pläne und konkrete Vorstellungen? Sie suchen schon lange nach einer Möglichkeit, mit kleinen Vorhaben Großes zu bewegen? Sie arbeiten gerne mit den Zielgruppen "benachteiligten Jugendliche" und/oder "arbeitslose Frauen"? Die Umsetzung Ihrer Ideen scheiterte bisher an den fehlenden finanziellen Möglichkeiten? Dann nutzen Sie die Chance und machen Sie das bisher Unmögliche möglich! Wir freuen uns auf Ihre Kreativität.

Hinweis: Projektanträge für das Förderjahr 2011 sind derzeit nicht mehr möglich. Antragsschluss war der 29.10.2010.

 

Die Projekte werden von einem unabhängigen Begleitausschuss ausgewählt, dazu werden diese inhaltlich und bezüglich der Kosten beurteilt und bewertet. STÄRKEN vor Ort hat u.a. zum Ziel, die Beteiligung von Bürger(inne)n und Betroffenen an kommunalen Entscheidungen zu stärken. Aus diesem Grund werden die Mikroprojekte von Landkreisbewohner(inne)n und Vertreter(inne)n der Zielgruppen ausgewählt. Die Mitglieder des Begleitausschusses vertreten neben dem Ämternetzwerk gleichberechtigt die Lokalen Akteure, die betroffenen Adressaten und Zielgruppen. Die Arbeit und Zusammensetzung des Begleitausschusses ist ein dynamischer Prozess. Möchten Sie diskutieren, mitentscheiden und den Begleitausschuss unterstützen? Dann nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

 

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