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Aufbau eines Schülernetzwerkes für den Sozialen Brennpunkt Sonneberg, Stadtteil Wolkenrasen

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Mikroprojektträger

Diakoniewerk der Superintendenturen Sonneberg und Hildburghausen/Eisfeld e.V.
Köppelsdorfer Straße 157
96515 Sonneberg
Tel. (03675) 40910
E-Mail info@diakoniewerk-son-hbn.de

Projektleitung

Katrin Boller

Projektlaufzeit: bis 31.12.2011

Projektzuordnung: Verbesserung des sozialen Klimas durch Förderung der Teilhabe, Chancengleicheit und soziale Integration des Adressat(inn)en durch lokale Aktivierung und Kooperation

Ziel / Umsetzung und Organisationsform des Mikroprojektes

Ziel ist es, den Aufbau eines Netzwerkes für Schüler des Stadtteils Wolkenrasen, das sich aus Teilnehmern unterschiedlicher Schulformen zusammen setzt, einzuleiten. Das Netzwerk dient dazu, Jugendliche aus verschiedenen sozialen Schichten, unterschiedlicher ethnischer Herkunft sowie mit ungleichen Bildungsniveaus in ihrem sozialen Umfeld zu integrieren. Die Vorbeugung sozialer Isolation steht im Vordergrund. Es werden sowohl die Handlungsfähigkeit von Einzelpersonen gestärkt, als auch die kulturelle Auseinandersetzung und Teilhabe an gesellschaftlichen Entwicklungen gefördert.
Die Zusammenarbeit der Kooperationspartner, bestehend aus jeweils 2 Vertretern (Einrichtungsleiter, Schülern oder Lehrern), wird durch ein erstes gemeinsames Projekt, einem wöchentlich stattfindenden Kurs im künstlerischen Bereich, ins Leben gerufen. In diesem Angebot, das in den Räumlichkeiten des Schülertreffs stattfindet, betätigen sich die Schüler gemeinsam. Mittels kreativer Techniken werden Begabungen gefunden & gefördert, Selbstfindung und Persönlichkeitsausdruck entwickelt, soziale Kompetenzen in gruppendynamischen Prozessen gestärkt, die Wahrnehmung kultureller und sozialer Unterschiede sensibilisiert und Akzeptanz gefördert. Als weiteres gemeinsames Projekt wird ein "Schools-Out-Day" stattfinden. Dies ist ein neuartiger Aktionstag für die Jugendliche an dem sie aktiv und kostenlos mitwirken. Es werden tagsüber Kooperationsspiele, Sportaktionen sowie Auftritte regionaler Schülerbands am Abend geboten. Der "Schools-Out-Day" dient zur Integration aller Schulformen durch seinen niedrigschwelligen Charakter und bietet dem Netzwerk die Möglichkeit als Vorreiter stadtteilübergreifend sowie öffentlichkeitswirksam und anregend für alle Jugendlichen des Landkreises tätig zu sein.
Das Netzwerk dient in erster Linie den Schülern der verschiedenen Schulen, um sich einen Raum für aktive Zusammenarbeit zu schaffen. Die Netzwerk-Partner sollen Aktivitäten im Stadtteil beobachten, Ideen und Anregungen aufgreifen und gebündelt im Netzwerk zur Umsetzung anregen und unterstützend wirken und so eine dauerhafte lokale Präsenz entwickeln. Wir wollen, dass die Jugendlichen in ihrem Umfeld einen ansprechenden und anregenden Lebensbereich finden, in dem sich die unterschiedlichsten Niveaus, Traditionen, Vorlieben, Sprachen etc. begegnen und zur Förderung des Bewusstseins für einen gemeinschaftlich nutzbaren Lebens- und Lernbereich beitragen. Die Jugendlichen sollen möglichst selbstverantwortlich planen und Aktionen ausgestalten. Die Einrichtungsleiter sowie interessierten Lehrer sollen dabei nur unterstützend zur Seite stehen.

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