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"SPIELZEUG SCHAUWERKSTATT für Jugendliche"

Spielzeugschauwerkstatt

Mikroprojektträger
Familienzentrum Sonneberger Spielzeugwelt e.V. 
Herr Dr. Joachim Schede
Kirchstraße 32
96515 Sonneberg

Projektlaufzeit: bis 31.12.2010

Projektzuordnung: Unterstützung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ziel / Umsetzung und Organisationsform des Mikroprojektes
Ziel ist vorrangig die soziale Integration von Jugendlichen in der Spielzeug-Schauwerkstatt und im Schulalltag und der späteren Berufsausbildung. Es soll das Interesse an der traditionellen Sonneberger Spielzeugindustrie geweckt werden, eine möglicherweise berufliche Orientierung vorbereitet und mitunter verkümmerte oder unzureichend vorhandene soziale Kompetenzen vermittelt werden. Es soll sich jeder Jugendliche angesprochen fühlen, ungeachtet des Geschlechts, seiner Herkunft und seines Bildungsstandes. Viele jugendliche Besucher im Mehrgenerationenhaus kommen aus den unmittelbar angrenzenden typischen sozialen Brennpunkt Stadtgebieten Altstadt und Innenstadt. Die Jugendlichen werden im Mehrgenerationenhaus mit all ihren Fehlern, Macken, kleinen und großen Problemen gerne aufgenommen und finden in der Werkstatt eine Tätigkeit, die sie fördert und fordert.
Durch eine erfahrene Spielzeugdesignerin soll das nötige Fachwissen sachverständig vermittelt werden. Die Jugendlichen sollen ein greifbares Ziel vor Augen haben: ein unikates Kunstobjekt selbst nach traditioneller Technik hergestellt - ein Erfolgserlebnis, das ihnen immer sichtbar bleibt und mit dem sie die für sie so notwendige Bestätigung für ihr Können erfahren werden. Durch die praktische Modellierarbeit an den Spielsachen, von Köpfen, Armen und Beinen, das Nähen von Körperteilen und Kleidern, die farbliche Endgestaltung und das Frisieren werden Erfolgserlebnisse geschaffen, die sich kontinuierlich auf das Konzentrations- und Lernvermögen der Jugendlichen, Entwicklung, Aufbau und Festigung von sozialen Kompetenzen und handwerklich einmaligen Fertigkeiten, möglicherweise auf die Hinarbeit zu bestimmten
kreativen Berufsbildern und auf das gesamte weitere Leben der Jugendlichen erstrecken. Wir wollen bei den TeilnehmerInnen das Interesse an lokaler Tradition fördern, Kreativität locken und schulen. Die
TeilnehmerInnen sollen lernen Anleitung anzunehmen und einzelne notwendige Arbeitsschritte zwingend
alleine/miteinander auszuführen, Ausdauer, Sorgfalt und Geduld zu trainieren. Die Jugendlichen lernen übliche Arbeitsweisen und Produktionsabläufe kennen und verstehen und werden dadurch zur produktionstechnischen notwendigen Zusammenarbeit vorbereitet.

Die Werkstatt ist immer von Montag bis Freitag jeweils nachmittags geöffnet. Unter Anleitung einer
erfahrenen Spielzeugdesignerin können die Jugendlichen mehrmals wöchentlich nach Interesse und Fortschritt an ihrem Modell arbeiten. Alle Modelle der Jugendlichen werden zum Projektende hin in einer öffentlich zugänglichen Austellung im Mehrgenerationenhaus ausgestellt.

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