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Berufsstart - "REGIO SON"

Regelschule Steinach

Mikroprojektträger
ABS Neuhaus GmbH
Sonneberger Straße 2
98724 Neuhaus/Rwg.

Projektleitung
Frank Haag
Tel. (03679) 726782
E-Mail buero.haag@t-online.de

Projektlaufzeit: bis 31.12.2010

Projektzuordnung: Unterstützung der sozialen, schulischen und beruflichen Integration von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Ziel / Umsetzung und Organisationsform des Mikroprojektes
Schüler und Lehrer der Regelschule Steinach, beteiligte Unternehmen und wir als Träger möchten, aufbauend auf dem vorherigen Potenzial aus "Chancen für kluge Köpfe", das Projekt in 2010 praktisch und ergebnisorientierter durchführen. Das Echo der beteiligten Wirtschaftspartner und eigene, praktische Projekterfahrungen im Umgang mit den Schülern ließen erkennen, dass bzgl. der Berufsorientierung vielfache bis massive Defizite bei den Schülern bestehen. Diese reichen im Einzelfall von totaler Orientierungslosigkeit hin über mangelnde Softskills bis zu mangelhaften oder schlichtweg falschen Vorstellungen zur eigentlichen Berufspraxis (Arbeitszeitmodelle, Entlohung, Karrierechancen...) etc. Betroffen sind hierbei nicht nur die schwächeren und allgemein benachteiligten Schüler sondern teilweise fast alle Schüler der Klassenverbände. Ein Großteil der Defizite konzentriert sich auf die Schlüsselqualifikationen, speziell bei den fachlichen, persönlichen und sozialen Kompetenzen. Parallel zu Zeugnisnoten bilden die Schlüsselqualifikationen die wesentlichste Grundlage für die unternehmerische Entscheidung zur Einstellung bzw. Auswahl des Bewerbers bei Praktika/ Ausbildungsplatz.
Deshalb sollen im im Projekt die Vermittlung der Bedeutung von Schlüsselqualifikationen, ihre Formung und Ausprägung bei den Schülern und die gemeinsame Organisation eines Praktikums für jeden Schüler, dass an seinen beruflichen Vorstellungen orientiert ist, im Mittelpunkt der gemeinsamen Projektarbeit stehen.
Die Schüler sollen unter fachlicher Anleitung ansprechende, aussagekräftige Initiativbewerbungen für betriebliche Praktika entwerfen, die gezielt an regionale Unternehmen verteilt werden. So werden sowohl ein Rücklauf als auch konkrete Informationen zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen in der Region erwartet. Besonderer Augenmerk wird auf die aktive Einbindung und Motivation schwächerer /schulmüder Schüler gelegt, z.B. durch intensive Gespräche außerhalb der Gruppe. Unternehmensvertreter führen mit den Schülern realitätsnahe Bewerbungsgespräche, welche zur gemeinsamen Auswertung per Video dokumentiert werden. Die Schüler nehmen an informativen Exkursionen, u.a. zu potenziellen Ausbildungsbetrieben gruppenweise oder bei mehreren Ausbildungsmöglichkeiten in den Betrieben auch im Klassenverband teil und erhalten Berufsinformationen aus erster Hand.
Allen angesprochenen Unternehmen sollen langfristige Verträge für Kooperation im Bereich betrieblicher Praktika angeboten werden, um einen nachhaltigen Effekt für Schüler auch kommender Jahrgänge zu erzielen. Neu ist auch, dass die konkrete Berufsorientierung sowie dazu notwendige Information aus der Praxis und Bemühungen zu regionalen Unternehmen bereits ab der Klassenstufe 8 einsetzen sollen.

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